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Medien & TV Rosenberg castet „Einheitsbrei“
Nachrichten Medien & TV Rosenberg castet „Einheitsbrei“
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14:17 06.10.2013
Die Sängerin Marianne Rosenberg kritisierte Castingshows mal als „Menschenverwertungsmaschinen“. Jetzt sitzt sie selbst in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“. Quelle: dpa
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Köln

Die Sängerin und frühere Castingshow-Kritikerin Marianne Rosenberg wird DSDS-Jurorin. Wie der Fernsehsender RTL am Sonntag mitteilte, wird Rosenberg (58) Jurymitglied in der nächsten Staffel der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“, die im Januar 2014 startet. Neben Oberjuror Dieter Bohlen (59) und Rosenberg werden auch die Sängerin der Elektropopband Mia., Mieze Katz (34), und der Rapper Prince Kay One (29) über Wohl und Wehe der Kandidaten urteilen. Die „Bild“ hatte darüber zuerst berichtet.

Marianne Rosenberg („Er gehört zu mir“), die laut RTL mit 13 Jahren an einem Casting teilnahm und einen Plattenvertrag gewann, hatte sich mehrfach kritisch über solche Shows geäußert. „Da wird nur Einheitsbrei produziert, und den Jurymitgliedern geht es vor allem um sich selbst. Dort findet genau das statt, wogegen ich immer angekämpft habe“, sagte sie 2008 der dpa. 2011 sagte sie „Bild.de“: „Diese Sendungen sind Menschenverwertungsmaschinen. Es geht nur ums Geschäft, und die Teenies fallen darauf herein.“

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Im gleichen Interview sagte sie auf die Frage, wie sie die harten Bewertungen der Juroren wie Dieter Bohlen sehe: „Wenn jemand so gut das Arschloch der Nation spielt, wollen die Leute das einfach sehen. Die haben mehr Spaß daran, wenn jemand niedergemacht wird, als dass jemand etwas Nettes und Aufbauendes sagt. Das ist nun mal der Voyeurismus unserer Gesellschaft.“ In der RTL-Mitteilung vom Sonntag gab das neue Jurymitglied den jungen Kandidaten bereits einen Rat. „Der wichtigste: Sei du und versuche nicht, jemand anderer zu sein. Lass dich nicht verbiegen.“

Die neue Staffel steht unter dem Motto „Kandidaten an die Macht“. „Die Kandidaten dürfen sich präsentieren, wie sie wollen“, hieß es bei RTL. Stärker als bisher werde gezeigt, wie sich die Kandidaten auf ihrem Weg bei DSDS in die Auswahl ihrer Songs, in deren Interpretation, in die Wahl ihrer Outfits und in die Choreographie einbrächten, so der Sender. Auch dürften die Kandidaten bereits im Casting einen Juror ihrer Wahl bestimmen, der im Fall einer Pattsituation über ihr Weiterkommen entscheidet.

dpa

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