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19:36 25.11.2009
Von Frerk Schenker
Programm für lau: Paint.NET ist eine Bildbearbeitung. Quelle: Screenshot
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Wer einen Computer kauft, der bekommt zwar meist ein schnelles Gerät, nicht selten aber auch ein ziemlich nacktes. Ob Bildbearbeitung, Virenscanner oder Textverarbeitung – auf vielen handelsüblichen Rechnern fehlt beim Kauf ein umfangreiches Softwarepaket. Bei der Nachrüstung mit kommerziellen Programmen summieren sich leicht Hunderte Euro, viele Computernutzer greifen da lieber gleich zur Raubkopie. Beides muss nicht sein: Denn für zahlreiche Profiprogramme gibt es ein Gegenstück im Internet – legal und kostenlos. Und die arbeiten oft genauso gut wie kostenpflichtige Software. Wir haben die besten Freeware-Lösungen für Sie gesammelt.

Bilder und Fotos

Ohne eine gute Software zur Bildbearbeitung kommt heute kein Hobbyfotograf mehr aus. Wer es einfach mag und ein Basisprogramm sucht, der sollte zu IrfanView greifen. Der Bildbetrachter erkennt über 70 Dateiformate, darunter auch Video- und Audiodateien. Helligkeit, Kontrast, Größe oder Ausschnitt lassen sich problemlos verändern – auch bei mehreren Bildern gleichzeitig. Picasa spielt bei der Bildarchivierung seine Stärken aus und ist besonders für Einsteiger geeignet. Bilder können damit thematisch sortiert und als Online-Fotoalben anlegt werden.

Deutlich umfangreicher und professioneller ausgerichtet sind Gimp und Paint.NET. Beide Programme ähneln dem kostenpflichtigen Adobe Photoshop und umfassen Anwendungen wie Ebenenbearbeitung und Maskierungsmodus. Während Paint.NET nur unter Windows läuft, gibt es Gimp auch als Version für Linux und Mac OS X.

Büroanwendung

Ein umfangreiches Office-Paket bietet OpenOffice, dessen Aussehen an das Windows-Programm angelehnt ist. Es umfasst Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und ein Powerpoint-Pendant, außerdem eine Datenbank sowie ein Grafikprogramm. Die Freeware läuft auch unter Linux und Mac OS X. Abgespeckte Alternativen sind AbiWord für Textverarbeitung und Gnumeric für Tabellenkalkulation.

Mail

Was Firefox bei den Webbrowsern ist, ist Thunderbird bei der Mailsoftware: Beides kommt aus dem Hause Mozilla und macht Microsoft starke Konkurrenz. Thunderbird besticht vor allem durch seine einfache Handhabung, neue Mail-Accounts sind schnell und ohne großes Detailwissen angelegt. Die Nachrichtenverschlüsselung und eine clevere Verschlagwortung im Mailarchiv sind weitere Pluspunkte. Anders als Windows Live Mail 2009, dem neuen Free­ware-Programm von Microsoft, ist Thunderbird unter allen gängigen Betriebssystemen einsetzbar. Eine weitere Alternative ist Pegasus Mail, mit dem sich ebenfalls codierte Nachrichten verschicken lassen.

Audio und Video

Der Alleskönner bei der freien Videosoftware ist VirtualDub. Mit wenigen Handgriffen können auch ungeübte PC-Nutzer bis zu vier Gigabyte große Videos aufnehmen und bearbeiten – egal ob die Quelle eine Kamera, der Fernseher oder das Internet ist. Einziger Nachteil: VirtualDub ist nur mit Windows kompatibel. Für Mac- und Linux-Nutzer empfiehlt sich daher Avidemux, das fast alle gängigen Dateiformate unterstützt.

Auch die Software für ein kleines Tonstudio gibt es legal im Internet. Audacity nimmt Audiospuren auf, die anschließend gemischt und verändert werden können. Sollte eine Datei mal nicht kompatibel sein, mit Super lässt sich fast jede Audio- und Videospur in das gewünschte Format umwandeln. Fehlt nur noch ein Brennprogramm, um die Videos – sowie alle anderen Dateien – vom Rechner zu bekommen: CDBurnerXP und DeepBurner sind hier die besten Freeware-Angebote.

Sicherheit

Um seinen Computer beim Gang ins Internet zu schützen, reicht in der Regel eine gute Freeware-Lösung. Der Klassiker unter den kostenfreien Virenscannern ist Avira Antivir Personal, der Viren, Trojaner, Würmer und Dialer entdeckt und löscht. Die mehrfach ausgezeichnete Software scannt in Echtzeit und bietet täglich Updates an.

Wer sich mit einer Firewall gegen unerlaubte Zugriffe auf seinen Rechner schützen will, wird bei Zonealarm fündig. Das Programm ist einfach aufgebaut und arbeitet im Listenverfahren: Der Nutzer kann selbst festlegen, welches Programm auf das Internet zugreifen darf.

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