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Medien & TV „Großstadtrevier“ geht in die 26. Staffel
Nachrichten Medien & TV „Großstadtrevier“ geht in die 26. Staffel
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16:45 25.09.2012
Foto: Erstmals geht Jan Fedder alias Dirk Matthies mit einem männlichen Kollegen auf Streife.
Erstmals geht Jan Fedder alias Dirk Matthies mit einem männlichen Kollegen auf Streife. Quelle: dpa
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Hamburg

Jan Fedder und der erste Mann an seiner Seite: In den neuen Folgen der TV-Serie „Großstadtrevier“ geht Fedder als Dirk Matthies erstmals nicht mit einer Frau auf Streife. Für die Fotografen zeigte sich der 57-Jährige am Dienstag in Hamburg schon mal gemeinsam mit Jens Münchow. Auf dem Bildschirm sind die 16 neuen Folgen der nunmehr 26. Staffel des ARD-Dauerbrenners vom 12. November an im „Ersten“ zu sehen.

In den mehr als 20 Jahren, die Fedder schon für die Kultserie vor der Kamera steht, hat er damit zum ersten Mal einen männlichen Streifenpartner. „Klar, dass Dirk Matthies seinem neuen Kollegen, der bisher in Flensburg seinen Dienst verrichtete, auf dem Kiez Starthilfe geben muss“, hieß es in einer Mitteilung des „Ersten“.

Der von Münchow, 1971 geboren, gespielte Paul und Fedders Dirk sind grundverschieden: „Da, wo Dirk mit einem coolen Spruch für „klare Kante“ sorgt, will Paul reden“, hieß es. Weitere Veränderungen sollen die Traditionsserie auffrischen: Neben Polizeihauptmeister Dänning kommt das Duo Nina Sieveking und Daniel Schirmer neu ins Kommissariat 14, dargestellt von Wanda Perdelwitz und Sven Fricke. Beide - die attraktive und schlagfertige Nina und der auf Ausgleich bedachte Daniel - sind bereits ein eingespieltes Team. Bei den beiden Zivilfahndern „Harry“ Möller (Maria Ketikidou) und Mads Thomsen (Mads Hjulmand) hingegen dreht sich alles um die Frage: Wie geht es weiter mit ihrer Liebesgeschichte?

Bereits seit 1986 gibt es die Geschichten aus dem fiktiven Hamburger Kommissariat. Der durchschnittliche Marktanteil der von Krimiregisseur Jürgen Roland (1925-2007) erfundenen Serie liegt bei 8,7 Prozent (1,91 Millionen Zuschauer pro Folge). Die Tendenz ist leicht abnehmend: Im gesamten Jahr 2009 etwa betrug er noch 12,6 Prozent (3,01 Millionen Zuschauer). Das ARD-Vorabendprogramm hat kontinuierlich Zuschauer verloren.

Für die neuen Episoden drehte das Team in den vergangenen Monaten unter anderem bei der Gruselattraktion „Hamburg Dungeon“ in der Speicherstadt. Dort entstand „Dirk und die Kammer des Schreckens“ - die 332. Gesamt- und sechste Staffelfolge. Im Mittelpunkt der neuen Geschichten stehen etwa eine Überfallserie auf die Betreiber diverser Bars im Umkreis der Reeperbahn, Streit unter den Beschickern des Fischmarktes, eine Epidemie bei vietnamesischen Seeleuten sowie der Schutz eines Sexualstraftäters, der aus der Sicherungsverwahrung entlassen worden ist.

dpa

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