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Medien & TV Hoeneß-Affäre beschert Günther Jauch Traumquote
Nachrichten Medien & TV Hoeneß-Affäre beschert Günther Jauch Traumquote
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11:13 22.04.2013
Sportjournalist Dieter Kürten (l), Moderator Günther Jauch und "Focus"-Chefredakteur Jörg Quoss diskutieren in der ARD über die Hoeneß-Affäre.
Sportjournalist Dieter Kürten (l), Moderator Günther Jauch und "Focus"-Chefredakteur Jörg Quoss diskutieren in der ARD über die Hoeneß-Affäre. Quelle: Karlheinz Schindler
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Berlin

Der Fall Uli Hoeneß hat der ARD-Talkshow "Günther Jauch" am Sonntagabend die beste Einschaltquote seit Sendestart eingebracht. 6,67 Millionen Zuschauer (Marktanteil 23,0 Prozent) schalteten die Talkrunde zum Thema "Vom Saubermann zum Steuersünder" über die Steueraffäre des Bayern-Präsidenten ein. Daran nahmen unter anderem Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD), Komiker Oliver Pocher und Sportreporter Dieter Kürten teil.

Die Teilnehmer der Runde äußerten sich alle überrascht über die Steueraffäre. Kürten, der Hoeneß seit Jahrzehnten gut kennt, sagte, er sei auch traurig. Er spekulierte zudem, Hoeneß werde wahrscheinlich von sich aus zurücktreten, wenn der Druck zu groß werde. Hoeneß selbst lehnt es ab, seinen Job als Bayern-Präsident aufzugeben. Stattdessen ging er in Zeitungsinterviews in die Offensive und drohte einzelnen Medien.

Seit Günther Jauch mit seiner Talkshow im September 2011 auf Sendung ging, war die Quote noch nie so gut. Die Sendung profitierte vermutlich auch ein wenig davon, dass sie nach dem Kölner "Tatort" lief. Der Krimi mit Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär war mit 10,27 Millionen Zuschauern (28,6 Prozent) die beliebteste Sendung des Abends.

dpa/rah

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