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Medien & TV Presserat: Beschwerden über „Post von Wagner“ unbegründet
Nachrichten Medien & TV Presserat: Beschwerden über „Post von Wagner“ unbegründet
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11:28 26.09.2012
Foto: Bild-Kolumnist Franz Josef Wagner hat mit seinem Beitrag zur Homo-Ehe nach Ansicht des Presserats nicht gegen presse-ethische Grundsätze verstoßen.
Bild-Kolumnist Franz Josef Wagner hat mit seinem Beitrag zur Homo-Ehe nach Ansicht des Presserats nicht gegen presse-ethische Grundsätze verstoßen. Quelle: dpa (Archiv)
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Berlin

Die „Post von Wagner“ vom 23. August dieses Jahres wurde von einigen Lesern als diskriminierend empfunden und hatte sich 70 Beschwerden eingehandelt. Die Medienwächter sahen die Grenze der Meinungsfreiheit allerdings nicht überschritten. Die Beschwerden zum umstrittenen Papst-Titelbild des Satiremagazins „Titanic“ werden am Donnerstag im Presserat diskutiert.

Wagner hatte in der strittigen Kolumne unter anderem geschrieben, er fühle sich bei dem Gesetzentwurf zur Gleichstellung der Homo-Ehe mit der „Papa-Mama-Baby-Ehe“ nicht wohl. „Homosexuelle kriegen biologisch keine Kinder“, hieß es weiter. „Früher wurden Homosexuelle in Deutschland zu Gefängnis verurteilt. Was für eine glorreiche Zeit für Euch. Niemand steckt Euch ins Gefängnis, Ihr liebt Eure Partner, Ihr dürft sie lieben. Ihr seid deutsche Ehepartner. Eingetragen im Buch der Standesbeamten. Wir sind ein besseres Deutschland geworden.“

Hintergrund: Der umstrittene Beitrag vom 23. August auf bild.de.

dpa