Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Medien & TV Wachstumsschub bei Nicolas Sarkozy? So reagiert das Netz auf das Magazin-Cover
Nachrichten Medien & TV Wachstumsschub bei Nicolas Sarkozy? So reagiert das Netz auf das Magazin-Cover
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:37 05.07.2019
Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy und seine Frau Carla Bruni Sarkozy. Quelle: Christophe Ena/AP/dpa
Paris

Carla Bruni schmiegt sich an die Schulter ihres Gatten. Der ehemalige französische Präsident und das Ex-Model wirken glücklich. Doch es drängt sich sofort eine Frage auf. Ist Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy gewachsen? Ein Wachstumsschub mit 64 Jahren? Wohl kaum.

So sahen es auch viele Nutzer in sozialen Netzwerken. Das Foto der beiden auf der Titelseite des Magazins „Paris Match“ sorgt nun für Spott.

Darauf zu sehen: Sarkozy und Bruni, Arm in Arm - und der affärenbelastete Ex-Präsident ein gutes Stück größer als Carla. Dabei ist es eigentlich andersherum - Carla Bruni ist deutlich größer als Sarkozy. Im Netz sprachen Nutzer von einem „Wunder“, einige fragten, ob das Bild retuschiert wurde.

Dieses Magazin-Cover sorgt für Verwirrung:

Nein, stellte „Paris Match“ schließlich klar - und lieferte die Erklärung für das wundersame Wachstum gleich mit. Ende Juni seien mehrere Fotos im Haus und Garten des Paares aufgenommen worden.

Die beiden seien auch auf einer Treppe fotografiert worden. Und dabei ist dann „Paris Match“ zufolge einfach Folgendes passiert: „Nicolas Sarkozy stand auf dem Bild, das für das Cover ausgewählt wurde, eine Stufe höher seine Frau.“

Twitter-Nutzer spinnen sich eigene Geschichte zusammen

Eine simple Treppe soll es also gewesen sein. So wollten das viele Twitterer nicht stehen lassen. Sie suchten nach anderen Erklärungen. Mit etwas Fantasie und Photoshop wurde versucht, das Covershooting zu rekonstruieren.

Andere versuchten ihr Glück mit Paint:

Der Ex-Präsident sorgte zuletzt für negative Schlagzeilen. Dem konservativen Politiker wird schon seit Längerem vorgeworfen, 2014 über seinen Rechtsbeistand versucht haben, von einem Generalanwalt beim Kassationsgericht geheime Informationen zu erlangen. Sarkozy hat die Vorwürfe stets bestritten.

Auch wegen der Überschreitung der gesetzlichen Obergrenze für Wahlkampfausgaben bei seiner Wiederwahl-Kampagne 2012 um gut 20 Millionen Euro rückt nach französischen Medien ein Prozess gegen Sarkozy näher.

Weiterlesen:

Frankreichs Ex-Staatschef Sarkozy muss das erste Mal vor Gericht

Von RND/ka/dpa