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Panorama Bergsteiger stürzt 20 Meter in die Tiefe – und filmt sich dabei selbst
Nachrichten Panorama Bergsteiger stürzt 20 Meter in die Tiefe – und filmt sich dabei selbst
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17:18 13.05.2019
Ein Freeclimber an einer Bruchsteinwand. Quelle: picture alliance / imageBROKER
Boulder

Mit dem dramatischen Video seines eigenen Absturzes will ein Freikletterer aus Colorado andere warnen. Kyle Walker war hatte sich bei seinem Aufstieg auf den „Flatirons“-Berg in Boulder selbst mit einer GoPro-Kamera gefilmt. Diese nahm auf, wie er plötzlich abrutschte und 20 Meter tief stürzte. Er überlebte nur durch einen Zufall.

Walker war als Free-Solo-Climber unterwegs und damit ohne Sicherheitsseile und sogar ohne besonderes Schuhwerk. Dem örtlichen Sender CBS4 verriet er: „Ich habe auf halber Strecke bemerkt, dass es immer schwieriger wurde, Felsspalten zum Greifen zu finden. Und die Felsen waren mit Flechte überwachsen und sehr glitschig.“

Als er plötzlich mit den Füssen abrutschte, konnte er sich nicht mehr halten. Er stürzte in die Tiefe: „Es waren fünf Sekunden freier Fall. Dort wo ich landete, war der Felsen allerdings abgeschrägt, so dass mein Körper nicht mit voller Wucht landete. Das hat mich davor bewahrt, auf der Stelle tot zu sein.“

Die Aufnahmen zeigen auch noch, wie er mit acht gebrochenen Rippen, punktierter Lunge und gebrochenen Handgelenk hilflos stöhnend auf dem Boden liegt. Erst nach 90 Minuten fand ihn ein anderer Kletterer und holte Hilfe. Walker wurde per Hubschrauber in die Notaufnahme gebracht.

Er hofft, dass sein auf YouTube gestelltes Video eine abschreckende Wirkung hat: „Der Flatiron-Berg ist gefährlich. Und meine Aufnahmen zeigen deutlich, was passieren kann, wenn man mit dem Free-Solo-Climbing überfordert ist.“

Von RND

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