Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Panorama Nach Fluchtversuch in Frauenkleidern: Brasilianischer Häftling tot in Zelle entdeckt
Nachrichten Panorama Nach Fluchtversuch in Frauenkleidern: Brasilianischer Häftling tot in Zelle entdeckt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:03 07.08.2019
Häftling Clauvino da Silva als Frau verkleidet. Quelle: dpa/Secretariat of Penitentiary Administration of Rio de Janeiro
Anzeige

Nach einem gescheiterten Fluchtversuch in Frauenkleidern ist ein brasilianischer Drogenhändler tot in seiner Gefängniszelle gefunden worden. Justizbeamte entdeckten die Leiche von Clauvino da Silva am Dienstag in seiner Einzelzelle im Hochsicherheitsgefängnis Laércio de Costa Pelegrino im Bundesstaat Rio de Janeiro. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Agencia Brasil unter Berufung auf die Gefängnisverwaltung. Ersten Erkenntnissen zufolge habe sich der Mann mit einem Bettlaken erhängt.

Da Silva hatte am Wochenende versucht, als Frau verkleidet aus dem Gefängnis auszubrechen. Nach einem Besuch seiner Tochter wollte er in ihren Kleidern und mit Gummimaske und Perücke die Haftanstalt durch den Haupteingang verlassen. Bei derAusgangskontrolle flog die Maskerade allerdings auf. Daraufhin wurde er in das Hochsicherheitsgefängnis verlegt.

Drogenhändler war bereits einmal ausgebrochen

Clauvino da Silva alias „Baixinho“ (der Kleine) soll zu dem mächtigen Verbrechersyndikat Comando Vermelho (Rotes Kommando) gehört haben. Er verbüßte wegen Drogenhandels eine Freiheitsstrafe von 73 Jahren und zehn Monaten. Bereits 2013 war er aus dem Gefängnis ausgebrochen. Damals nahm ihn die Polizei nach einigen Wochen fest.

RND/dpa

Diebstähle, tätliche Angriffe und jetzt ein mutmaßlicher Missbrauchsversuch an einer 13-Jährigen – laut Kriminologen ist so ein Strafenregister für einen 14-Jährigen ungewöhnlich. Es sei gar ein “extremer Einzelfall”. Die Liste an Vorwürfen ist lang.

07.08.2019

Wer täglich stundenlang auf Autobahnen hinter anderen Lkws herfährt, dem mangelt es oft an Abwechslung. Viele Brummifahrer suchen die auf dem Smartphone. Brandgefährlich, warnt die Polizei.

07.08.2019

Ein 31-Jähriger hat sich nach dem Fund einer Bombenattrappe in einem Duisburger Einkaufszentrum eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert - bis nach Amsterdam. Nun soll der Verdächtige befragt werden.

07.08.2019