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Panorama Crash auf dem Rollfeld: Flughafen Düsseldorf probt Katastrophenfall
Nachrichten Panorama Crash auf dem Rollfeld: Flughafen Düsseldorf probt Katastrophenfall
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14:41 30.03.2019
Bei der Flugunfallübung "Tango 2019" auf dem Flughafen wird ein Brand an einem Flugzeug simuliert. Quelle: Caroline Seidel/dpa
Düsseldorf

Mit einem simulierten Absturz eines Hubschraubers auf eine Linienmaschine hat der Düsseldorfer Flughafen am Samstag einen Katastrophenernstfall geprobt. 350 Rettungs- und Einsatzkräfte nahmen an der Übung „Tango 2019“ teil. Schauspieler mimten Passagiere, Verletzte, Traumatisierte und Angehörige.

Währenddessen lief der normale Flughafenbetrieb weiter. Samstags gibt es in Düsseldorf rund 430 Starts und Landungen. Fluggäste wurden über Durchsagen informiert, dass das Katastrophenszenario auf dem Rollfeld nur eine Übung sei. Auch die Crews und Passagiere der ankommenden und abfliegenden Maschinen wurden von dem Trainingsgeschehen ins Bild gesetzt.

Mitarbeiter der Flughafenfeuerwehr transportieren während der Flugunfallübung "Tango 2019" auf dem Rollfeld des Flughafens einen "Verletzten". Quelle: Caroline Seidel/dpa

Dabei simulierte das Übungsteam, wie ein Flugzeug zur Startbahn rollt, als plötzlich ein überfliegender Hubschrauber wegen eines defekten Heckrotors ins Trudeln gerät und gegen die Maschine prallt. 20 Meter weiter stürzt er ab und fängt Feuer. Es gibt Tote und Verletzte. Retter sind wenig später an der Unfallstelle, bekämpfen den Brand, bergen die Opfer und versorgen sie. Helfer kümmern sich auch um Zeugen, die unter Schock stehen.

Mit der Übung sollten die Gefahrenabwehrpläne des Flughafens überprüft werden. „Alles ist wie geplant verlaufen. Die Auswertung wird zeigen, was gut war und was noch verbessert werden muss“, sagte Flughafensprecher Thomas Kötter am Samstag.

Die Flughafenfeuerwehr löscht einen Brand. Quelle: Caroline Seidel/dpa

Ein Schwerpunkt der Unfallübung war die Zusammenarbeit des Flughafens mit den unterschiedlichen Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr, Sanitätern und Seelsorgern sowie den zuständigen Behörden. Auch der Krisenstab des Airports nahm daran teil.

Von RND/dpa

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