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Panorama Die rührende Geschichte eines Sechsjährigen, der nach dem Krebstod seines Vaters Limonade verkauft
Nachrichten Panorama Die rührende Geschichte eines Sechsjährigen, der nach dem Krebstod seines Vaters Limonade verkauft
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10:25 29.07.2019
Selbstgemachte Limonade steht auf einem Tisch. Quelle: Aileen Kapitza/dpa-tmn
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Denver

Es war der letzte Wunsch seines Vaters: Um Geld für ein „Date“ mit seiner Mutter zu sammeln, hat ein sechsjähriger Junge aus Denver im US-Staat Colorado selbst gemachte Limonade verkauft. Wie der Sender „CNN“ berichtet, litt Brady Campbells Vater an Darmkrebs. Der Junge versprach dem kranken Vater, sich um seine Mutter zu kümmern. Einen Tag, nachdem sein Vater den Kampf gegen den Krebs verloren hatte, eröffnete Brady deswegen einen Limonadenstand.

„Mein Vater und ich sind auf die Idee gekommen, weil ich nicht genug Geld hatte und für das Date mit meiner Mutter bezahlen wollte“, sagte Brady gegenüber „CNN“. Seine Freunde und Nachbarn unterstützen die Aktion und besuchten den selbstgebauten Limonadenstand vor Bradys Haustür. Auf die kleine Menschenmenge wurde auch ein Polizist aus Denver aufmerksam. Er teilte die rührende Geschichte mit weiteren Einsatzkräften, die mit Feuerwehr- und Polizeifahrzeugen vorbeikamen.

„Es hat mein Herz sehr glücklich gemacht“

Bradys Mutter war gerührt von der Aktion. „Es war wunderbar und so eine schöne Sache in einer tragischen Zeit. Man konnte die Wärme und Energie richtig spüren", sagte Amanda Campbell gegenüber Fox 31. Ihr Mann Brandon sei ein geschickter Geschäftsmann gewesen, der seinem Sohn all sein Wissen weitergeben wollte. „Jetzt konnte ich zusehen, wie das passiert ist. Es hat mein Herz sehr glücklich gemacht“.

Limonade für wöchentliche Mutter-Sohn-Treffen

Mit dem Stand nahm Brady am ersten Tag umgerechnet über 200 Euro ein. Von dem Geld möchte der Sechsjährige seine Mutter zu Sushi und Eis einladen. Ein Nachbar startete mit einer GoFundMe-Kampagne außerdem einen „virtuellen Limonadenstand, über den inzwischen knapp 22.000 Euro gesammelt wurden. Ein Teil davon geht an die Krebsforschung, der Rest soll weitere Mutter-Sohn-Treffen finanzieren.

Brady hat vor, seine Mutter einmal in der Woche auf ein „Date“ einzuladen und damit die Tradition seiner Eltern fortzusetzen. Mit ihrem Mann war Amanda Campbell jeden Freitag ausgegangen. Diese Zeit möchte sie in Zukunft mit ihrem Sohn verbringen. „Ich habe das Gefühl, dass die Limonade dieser Tragödie ein bisschen Sinn verleiht“, sagte sie gegenüber Fox 31.

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Von RND/lzi

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