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Panorama Die schlausten Schüler kommen aus Göttingen
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18:10 18.08.2013
Von Saskia Döhner
Die landesweite Durchschnittszensur lag in diesem Jahr bei 2,61, gegenüber dem Vorjahr (2,65) ist dies eine leichte Steigerung. Quelle: dpa
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Hannover

In der Stadt Hannover lag die Abinote bei allen Schulformen im Schnitt bei 2,57, die Gymnasiasten allein erreichten 2,52. In der Stadt Braunschweig waren die Werte ähnlich, in Lüneburg auch. In Osnabrück, Celle, Uelzen und Leer kamen die Abiturienten auf Durchschnittsnoten von 2,6. Vergleichsweise schlecht Wittmund mit einem Wert von 2,76 ab.

Im Landesschnitt lag die Abiturnote bei den Gymnasien bei 2,56, gegenüber 2012 ist das eine leichte Verbesserung. Damals waren es 2,60. Sind die besseren Resultate also ein Beweis dafür, dass das acht Jahre verkürzte Abitur den Schülern wenig Probleme bereitet? Nein, meint Dieter Stephan, Vorsitzender der Direktorenvereinigung. Er sieht darin eher die allgemeine Tendenz zu immer bessereren Noten - „auch an den Universitäten“ - bestätigt. Auch dass die Göttinger Schüler so gut abschneiden, überrascht den Rektor eines Lüneburger Gymnasiums nicht. „In der Universitätsstadt gibt es eine geballte akademische Klientel.“ Auch für den FDP-Bildungsexperten Björn Försterling sind die Zahlen kein Beleg für den Erfolg des G 8. „Wer weiß denn, wie viele der Abiturienten in Wirklichkeit erst nach 13 Jahren ihren Abschluss machen, weil sie freiwillig ein Jahr wiederholt haben?“

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Die landesweite Durchschnittszensur lag in diesem Jahr bei 2,61, gegenüber dem Vorjahr (2,65) ist dies eine leichte Steigerung. Auffällig sind die Unterschiede zwischen den Schulformen. Die Schüler an den Gesamtschulen haben bei der Abschlussprüfung schlechter abgeschnitten als die Gymnasiasten. Bei den Integrierten Gesamtschulen lag die Durchschnittsnote bei 2,68, gegenüber 2012 ist dies eine minimale Verschlechterung. Etwas schlechter sind die Waldorfschulen und die beruflichen Gymnasien mit Durchschnittzensuren von 2,69 und 2,78. Auch bei der Durchfallquote sind die Gymnasien besser als die Gesamtschulen. Hier verbesserte sich die Zahl der Schüler, die beim Abitur durchrasselten, zwar von 8 auf 6,19 Prozent. Am Gymnasium fielen nur 3,68 Prozent durch.

Für den Vorsitzenden des Philologenverbandes, Horst Audritz, sind die guten Resultate keine Überraschung. „Die Schüler am Gymnasium werden von ihren Lehrern ab Klasse 5 systematisch aufs Abitur vorbereitet.“

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