Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Panorama Doppelmord in Bodenfelde: Chronologie eines Verbrechens
Nachrichten Panorama Doppelmord in Bodenfelde: Chronologie eines Verbrechens
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:59 25.11.2010
Von Dirk Schmaler
Mit Kerzen gedenken die Einwohner Bodenfeldes der ermordeten Jugendlichen. Quelle: dpa
Anzeige

Montag, 15. November, 18 Uhr
Es ist ein trüber Novemberabend in Bodenfelde. Zwischen den Fachwerkhäusern und in den engen Dorfgassen ist es ruhig, wie meistens um diese Zeit sind nicht viele Menschen auf den düsteren Straßen des 3500-Seelen-Dorfes. Die 14-jährige Nina entschließt sich dennoch, noch einmal hinauszugehen. Vielleicht will sie nach ihrem Pferd schauen, vielleicht will sie auch einfach so durch das verschlafene Dorf im Süden Niedersachsens stromern. Sie gilt vielen als Außenseiterin. Auch ihre Familie, sie hat noch zwei Geschwister, soll nach allem, was man weiß, nicht einfach sein. Das Elternhaus der Schülerin liegt etwas abseits im Ort. Hinter einem kleinen Waldstück, an einem Bach. Wenige Stunden später wird sie ganz in der Nähe liegen. Ermordet.

Dienstagmorgen
Ninas Mutter hat sich die Nacht über Sorgen gemacht. Ihre Tochter ist immer noch nicht heimgekehrt. Es ist zwar nicht das erste Mal, dass die Jugendliche weggelaufen ist, über Nacht war die 14-Jährige aber noch nie weggeblieben. Die Mutter meldet das Verschwinden der örtlichen Polizei. Die Beamten starten nach eigenen Angaben zwar in den nächsten Tagen eine „intensive Suche“, durchsuchen das Elternhaus und das Grundstück, befragen Klassenkameraden, werden aber nicht fündig. Doch es gibt Anzeichen für eine Entwarnung: Mehrere Mitschüler versichern den Beamten offenbar, sie hätten Nina im Dorf gesehen, wohlauf, in Begleitung. Vielleicht war auch die Polizei durch die Aussagen beruhigt, dachte, das Mädchen sei nur weggelaufen. Jedenfalls finden die Polizisten auch in den nächsten Tagen das Mädchen nicht und setzen auch keine Hubschrauber oder Spürhunde ein. Ein Ermittler sagt, „sie wird schon ihre Gründe haben, von zu Hause wegzulaufen“. Die brutal zugerichtete Leiche des Mädchens liegt in all dieser Zeit der angeblich intensiven Suche, wahrscheinlich seit Montagabend, kaum verdeckt am Rande eines Wäldchens, nur etwa 50 Meter vom Elternhaus entfernt. Auch im Dorf ist das verschwundene Mädchen über die Woche kein großes Thema. „Ich habe die immer lieber von hinten als von vorne gesehen“, sagt ein Nachbar später.

Anzeige

Sonnabend, 19.15 Uhr
Der 26-jährige Jan O. aus Uslar spricht auf einem Parkplatz in Bodenfelde ein deutlich jüngeres Mädchen an. „Willst du einen Schluck Bier?“, soll er nach Angaben der Polizei gefragt haben. Und: „Weißt du, wo hier heute noch was los ist?“ Er ist 1,80 Meter groß, schlank, aber kräftig. Er hat eine Bierflasche in der Hand, wahrscheinlich trägt er eine schwarze Bomberjacke, Jeans und Turnschuhe. Das Mädchen ist zunächst freundlich, die beiden kommen ins Gespräch. Irgendwann will Jan O. die Handynummer der Jugendlichen. Sie könnten sich ja mal verabreden. Der Jugendlichen ist aber mulmig, erzählt sie später der Polizei. Sie lässt sich deshalb nur seine Nummer geben und verabschiedet sich mit dem Hinweis, vielleicht rufe sie später mal an. Die Polizei sagte gestern, man könne nicht ausschließen, dass sie ohne dieses Manöver zum dritten Opfer geworden wäre. So hat das Mädchen seit Sonnabendabend die entscheidende Spur vom mutmaßlichen Täter in seinem Telefonspeicher. Das Mädchen meldet den Vorfall am nächsten Tag, nachdem der Fund zweier Leichen bekannt geworden ist, der Polizei.

Sonnabend, 19.40 Uhr
Der 13-jährige Tobias hat Besuch von einem Freund. Von dem Verschwinden Ninas hat er vielleicht gehört, vielleicht interessiert es ihn auch gar nicht. Mit der Jugendlichen, die dieselbe Schule, aber eine andere Klasse besucht, hat der Junge nicht viel zu tun. Tobias geht in die Klasse 8c der Heinrich-Roth-Gesamtschule im Ort, er macht Leichtathletik und besucht den Konfirmandenunterricht. Seine blonden Haare hängen ihm modisch ins Gesicht, mit seinen 1,46 Metern Größe ist er eher zierlich. Tobias hat viele Freunde, er lacht viel, wie Bekannte sagen. Als der Freund von Tobias zum Abendessen im Nachbarort aufbrechen will, zieht sich Tobias seine Rollerblades und eine blaue Jacke an und bringt ihn zum Bahnhof. Es ist kein weiter Weg, vielleicht ein Kilometer. Als sein Kumpel in den Zug steigt, macht sich Tobias gegen 20 Uhr auf den Heimweg. Am Bahnhof wird der 13-jährige Junge aus Bodenfelde ein letztes Mal von Zeugen lebend gesehen.

Sonnabend, 22 Uhr
Tobias’ Eltern machen sich Sorgen, ihr Sohn ist nicht zum Abendessen nach Hause gekommen. Er ist eigentlich ein verlässlicher Junge. Die Mutter begibt sich auf die Suche, allerdings erfolglos. Noch in der Nacht ruft sie die Polizei an, meldet ihren Jungen als vermisst. Die Beamten starten die zweite Suche nach einem Teenager innerhalb einer Woche im kleinen Bodenfelde. Noch könnte sich alles als bloßes Missverständnis herausstellen.

Sonntagvormittag, 10 Uhr
Kriminalhauptkommissar Hartmut Reinecke aus Northeim freut sich auf einen entspannten Sonntag mit seiner Frau und seinen Kindern. Der Beamte hatte wegen einer anderen Ermittlung in der vergangenen Woche nicht viel geschlafen. Er begeht den Totensonntag nach dem Frühstück mit einem kleinen Familienausflug.

Sonntagvormittag, Bodenfelde:
Die Familie des verschwundenen Tobias ist verzweifelt. Die Eltern alarmieren Freunde und Verwandte und suchen auf eigene Faust das Dorf ab. An der nahen Weseraue, auf Spielplätzen, im Wald. Auch Polizeikräfte sind im Einsatz. Gegen zwölf Uhr gehen die Mutter und ein 17-jähriger Sohn von Freunden der Familie in ein kleines Wäldchen am Mühlenbach. Das Wäldchen ist eigentlich unbenutzt, nur ein Trampelpfad führt an einigen Schrebergärten vorbei dorthin. Der Besitzer kann das Grundstück nicht verkaufen, weil Altlasten im Boden schlummern. Deshalb hat er ein paar Fichten gepflanzt. Auf dem Trampelpfad neben dem Bach entdeckt die Mutter ihren Sohn. Er ist halb entblößt, mit Blut und Matsch beschmiert. Messerstiche haben seinen Körper schlimm zugerichtet. Er ist tot. „Ich bekomme diese Bilder nicht mehr aus dem Kopf“, sagt der 17-jährige Mitfinder noch Tage später. Als auch die Polizisten herbeieilen, finden sie nur wenige Meter entfernt im Gehölz auch die Leiche von Nina. Sie ist ebenfalls stark geschunden, auch sie hat Messerverletzungen. Die Autopsie ergibt am Montagnachmittag für beide Teenager die gleiche Todesursache: „Eine Kombination aus Erwürgen und Erstechen.“

Sonntag, 12 Uhr mittags
Der übermüdete Kriminalhauptkommissar Reinecke bekommt einen Anruf aus der Polizeiinspektion Northeim/Osterode, als er mit seiner Familie auf dem Weg nach Hause ist. Der Totensonntag bekommt für den 55-jährigen Kriminalisten ganz plötzlich eine neue Bedeutung. Als Leiter der eilig gegründeten 23 Mann starken Mordkommission „Rechen“ wird er die nächsten Tage damit verbringen, einen mysteriösen Doppelmord aufzuklären. An Schlaf ist nicht zu denken.

Sonntagnachmittag
Die Polizei hat den Dorfkern rund um den Fundort der Leichen abgeriegelt, sichert Spuren, beginnt die Befragungen. In der Nähe der Leichen finden die Ermittler ein Handy, was sich aber später als bedeutungslos herausstellt. Außerdem liegen die Rollerblades des Jungen 150 Meter entfernt in dem kleinen Bach, in einem Rechen. Für Mordkommissionsleiter Reinecke ist das alles ein Rätsel. Haben sie es mit einem oder mit zwei Tätern zu tun? Was machten die Kinder an dem Bach? War es ein Sexualdelikt? Auch unter den Bodenfeldern spricht sich die Neuigkeit schnell herum. Noch am Abend versammeln sich Dutzende Dorfbewohner zu einem Trauermarsch, legen Kerzen nieder. Zur Trauer gesellt sich die Angst vor einem dritten Mord im Dorf. Auch Ermittler Reinecke ist am Tatort, sieht die Kerzen, die Angst der Leute. Er sagt: „Ich habe sofort an meine eigenen Kinder gedacht.“ Die Schlagworte „Schwarze Witwe“ und „Taximord“ machen schnell die Runde, in Anspielung auf eine ehemalige Prostituierte, die in dem Dorf bis 2007 vier alleinstehende Männer ermordet hat, und den mysteriösen Tod eines Taxifahrers 2001. Die beiden Teenager sind also Mordopfer sechs und sieben in den vergangenen zehn Jahren in Bodenfelde. „Wir leben hier in Klein-Chicago“, raunt eine ältere Frau.

Sonntagabend
Ermittler Reinecke und sein Team gehen dem Hinweis mit der Telefonnummer nach. Sie finden über den Telefonnetzbetreiber den Besitzer des Telefons heraus und ermitteln in seinem Umfeld. Der 26-Jährige ist seit 2003 arbeitslos, er ist vorbestraft und hat eine Drogentherapie hinter sich. Außerdem läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung gegen ihn. Die Spur ist vielversprechend, aber erst eine Spur von vielen.

Montagmorgen
Die Polizei nimmt das Umfeld des Verdächtigen unter die Lupe. In Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt wird auch das Internet nach Informationen über den Mordverdächtigen durchsucht. Während die Polizei fieberhaft arbeitet, geht in Bodenfelde die Angst um. Eltern bringen ihre Kinder nur noch mit dem Auto zur Schule, Unterricht findet kaum statt. Im Dorf sind schon um neun Uhr alle Zeitungen ausverkauft. Eine ältere Frau sagt leise zur Bäckerin: „Vielleicht ist es ja jemand von uns.“

Montagmittag, 14 Uhr
In einer Pressekonferenz in Northeim stellen Polizei und Staatsanwaltschaft erste Ermittlungsergebnisse vor. Von der Spur zu Jan O. erwähnen sie nichts. Sie können der Angst vor einer erneuten Tat in Bodenfelde kaum etwas entgegensetzen. Die Ermittler lassen erahnen, dass Nina und Tobias an ein und demselben Abend getötet wurden. Nur: Wie kann das sein? Nach den vielen Fragen von Dutzenden Journalisten und ratlosen Antworten fühlt Ermittler Reinecke den Druck. „Hoffentlich passiert hier nicht noch mehr“, sagt er anschließend auf der Treppe des Polizeigebäudes.

Montagnachmittag, Göttingen
In der Gerichtsmedizin werden die Leichen obduziert. Das wichtigste Ergebnis: Nina und Tobias wurden nicht, wie bisher angenommen, etwa zeitgleich Sonnabendnacht ermordet, sondern im Abstand von fünf Tagen: Nina nach ihrem Verschwinden am Montagabend, Tobias am Sonnabend. Die Ermittler halten das zunächst geheim – wohl auch, um ihren Hauptverdächtigen in Sicherheit zu wiegen. Sie erklären lediglich, die Obduktion habe ergeben, dass ein Sexualdelikt ausgeschlossen werden kann.

Montag, 17.35 Uhr
Kommissar Reinecke hat sich entschieden. Er ist überzeugt, mit Jan O. den Täter gefunden zu haben. Entscheidend waren die Internetrecherchen von LKA-Spezialisten aus Hannover, die ergaben, dass sich der Verdächtige für junge Mädchen interessiert. In einem Internetforum schrieb er anzügliche Dinge. Damit hatten die Ermittler eine Beziehung zwischen Tat und Täter hergestellt. „Ich habe um 17.35 Uhr die Anweisung gegeben: Jetzt alle Kräfte raus!“, sagt Reinecke.

Montag, 20.10 Uhr
Wenige Stunden später, zur „tagesschau“-Zeit, steigt Jan O. in Bodenfelde in einen Regionalzug. Wahrscheinlich war er bei Freunden im Ort. Er hat eine Bierflasche in der Hand, offensichtlich fühlt er sich in Bodenfelde noch sicher. Noch bevor der Zug in seinen neun Kilometer entfernten Wohnort Uslar abfährt, stehen plötzlich Polizisten vor ihm. Er ist leicht angetrunken, um seine linke Hand trägt er einen Verband, auch die rechte Hand ist leicht verwundet. Er lässt sich festnehmen. Jan O. gibt an, die Verletzungen stammten von einem Unfall. Er sei mit einer Bierflasche in der Hand gestürzt. Gerichtsmediziner werden diese Aussage am nächsten Tag widerlegen. Es sind mutmaßlich Spuren eines tödlichen Kampfes.

Dienstagvormittag, 10 Uhr
Das Gerücht, die Polizei habe am Vorabend einen Verdächtigen geschnappt, macht schnell die Runde. Bodenfelde ist erleichtert. In der Schule wird der Unterricht wieder aufgenommen. Die Menschen rätseln, wer wohl der Mörder sein könnte. Auch die Polizisten sind aus Bodenfelde weitgehend verschwunden, der Fundort der Leichen ist wieder frei zugänglich. Nur die Glocken der Christus-Kirche läuten, wie auch schon am Tag zuvor, zu jeder vollen Stunde, als Zeichen der Trauer.

Etwa zur gleichen Zeit in Northeim
Mordkommissionsleiter Reinecke sitzt Jan O. im Polizeigebäude in Northeim gegenüber. Er führt das Verhör, konfrontiert den Mann mit dem Tatvorwurf. Doppelter brutaler Mord. Doch der zeigt keine Regung. Er gibt an, zur Tatzeit in Göttingen gewesen zu sein. Da sei auch die Sache mit der Handverletzung passiert. Reineckes Kollegen durchsuchen gleichzeitig Wohnungen des Verdächtigen und eines Bekannten und überprüfen das Alibi. Beides nimmt kein gutes Ende für den 26-Jährigen. Die Beamten finden eine Bomberjacke, zwei Jeanshosen und zwei Paar Schuhe, an denen Matsch und wohl auch Blut klebt. Und sein Alibi, er sei zur Tatzeit am Sonnabend in Göttingen gewesen und habe sich dort seine verletzte Hand behandeln lassen, widerlegen die Beamten nach eigenen Angaben auch. Im Dunkeln bleibt bislang, womit der Täter die 14-jährige Nina und wenige Tage später den 13-jährigen Tobias in den Wald gelockt hat. Und vor allem: Warum? „Darüber erhoffen wir uns von dem mutmaßlichen Täter Auskunft“, sagt Reinecke. Nur so viel können die Ermittler sagen: Der Fundort der Leichen ist auch der Tatort. Die Polizei vermutet, er könne die beiden Teenager, ähnlich wie das Mädchen, das seine Handynummer notiert hat, angesprochen und dann in das abgelegene Waldstück gelockt haben. Für die These, dass er sich mit den beiden Opfern im Internet verabredet habe, haben die Ermittler keine Hinweise.

Dienstagabend
Jan O. wird dem Haftrichter des Amtsgerichts Northeim vorgeführt. Der stellt nach Sichtung der Beweislage noch am Abend einen Haftbefehl aus. Darin steht, der 26-jährige Arbeitslose steht „im dringenden Verdacht des zweifachen Mordes aus Mordlust“. Anschließend wird Jan O. zur Untersuchungshaft in die JVA Rosdorf gebracht. Der Hinweis des Mädchens, das sich Jan O.s Nummer notiert hat, führte die Polizei zum Täter. Zeitgleich kommen 600 Freunde und Angehörige der Opfer in der Christus-Kirche in Bodenfelde zusammen, um Abschied zu nehmen. Auch der 17-jährige Junge ist da, der Tobias mit dessen Mutter gefunden hat. Er blickt ins Leere.

Mittwoch, 10 Uhr, Schulungszentrum der Kreisfeuerwehr Northeim
Polizeideutsch kann grausam sein. „Pressekonferenz anlässlich des Tötungsdeliktes zum Nachteil eines 13-jährigen Jungen und einer 14-jährigen Jugendlichen in Bodenfelde“, so ist die Einladung für Medienvertreter überschrieben. Die Ermittlungsbehörden stellen Jan O., 26 Jahre alt, arbeitslos, mit Drogenproblemen und vorbestraft, als ihren mutmaßlichen Täter vor. Es ist ein schneller Erfolg, die Ermittler sind stolz – auch wenn Fragen bleiben, warum nicht vor dem Leichenfund schon intensiver nach Nina gesucht wurde. Kriminaldirektor Andreas Borchert spricht von einem Täterprofil mit dem „Potenzial eines Serienmörders“, die Staatsanwaltschaft verkündet, der Verdächtige habe ein Geständnis durch seinen Anwalt angekündigt. Mordkommissionsleiter Reinecke sagt, er gehe davon aus, dass der Täter psychisch krank ist. Er sei sich sicher, dass sie den Richtigen geschnappt hätten. „Ich bin wirklich froh, dass die Bodenfelder nun wieder ruhig schlafen können.“ Dann geht er. Ruhig geschlafen hat Kommissar Reinecke nämlich auch lange nicht mehr.

Mehr zum Thema

Der Doppelmord in Bodenfelde ist aufgeklärt: Der Tatverdächtige Jan O. hat eine kleinkriminelle Jugend hinter sich – doch seine Mordlust ahnte niemand.

25.11.2010

Das Amtsgericht Northeim hat am Dienstagabend Haftbefehl gegen den 26 Jahre alten Tatverdächtigen erlassen. „Er macht keine Angaben zur Sache“, sagte der Sprecher der Göttinger Staatsanwaltschaft, Hans Hugo Heimgärtner, der Nachrichtenagentur dpa.

26.11.2010

Wurden Nina und Tobias Opfer eines Sexualmörders? Die Polizei verfolgte am Montag im niedersächsischen Bodenfelde mehrere Hinweise. Der kleine Ort ist derweil geschockt - so wie das ganze Land.

23.11.2010