Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Panorama Eisbär-Invasion am Polarmeer: Jetzt soll das russische Militär eingreifen
Nachrichten Panorama Eisbär-Invasion am Polarmeer: Jetzt soll das russische Militär eingreifen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:08 15.02.2019
Am Polarkreis gibt es in diesem Winter weniger Eis. Die Eisbären suchen deshalb an Land nach Futter. Quelle: Ulf Mauder/dpa
Anzeige
Moskau

Wegen der vielen Eisbären in einer russischen Siedlung nördlich des Polarkreises soll nun das Militär helfen. Das Kommando auf der Doppelinsel Nowaja Semlja ergreife zusammen mit den lokalen Behörden Maßnahmen, um die Menschen vor den Raubtieren zu schützen, berichtete die Armeezeitung „Krasnaja Swesda“ am Freitag - ohne Details zu nennen.

Auf der Inselgruppe im Nordpolarmeer ist Militär stationiert. Tierschützer beklagten, dass sie wegen des Sperrgebiets dort keine Erhebungen zu den Eisbären vornehmen könnten.

Zuletzt mindestens 52 Eisbären nahe Siedlung am Polarmeer gesichtet

In der Nähe der Siedlung Beluschja Guba waren zuletzt mindestens 52 Tiere gesichtet worden. Die Behörden riefen deshalb vor gut einer Woche den Notstand aus. Dieser solle erst wieder aufgehoben werden, wenn sich die Zahl der Bären dauerhaft zwischen drei und fünf einpendele, sagte ein Behördensprecher der Agentur Interfax zufolge. Am Freitagmorgen seien drei Tiere gezählt worden. Die Bären waren den Menschen bedrohlich nahe gekommen und in Häuser eingedrungen.

Nach Angaben der Zeitung des russischen Verteidigungsministeriums wurde beschlossen, mit dem Bau einer Müllverbrennungsanlage noch in diesem Jahr zu beginnen. Ursprünglich sei das für 2021 geplant gewesen. Auf der Suche nach Futter kommen die Bären immer wieder zu den Mülldeponien auf der Insel. Sie können keine Robben jagen, weil rund um Nowaja Semlja nicht genügend Eis auf dem Wasser ist.

Von RND/dpa

Die Nachbarschaftsbeziehung zweier Männer im bayerischen Wiesau scheint nicht besonders gut zu sein: Ein 74-Jähriger soll seinem Nachbarn den Hund aus dem Flur gestohlen – und ihn dann aus dem Fenster geworfen haben.

15.02.2019

Nachdem Designer Wolfgang Joop die Babygerüchte um Heidi Klum und ihren Verlobten Tom Kaulitz angeheizt hat, macht ihm das Topmodel via Instagram eine klare Ansage.

15.02.2019

Heftige Unwetter in Australien bringen das Great Barrier Reef erneut in Gefahr: Große Mengen verdrecktes Wasser fließen ins Meer – und auch in einen Teil des Riffs. Das Dreckwasser soll inzwischen mehr als 60 Kilometer weit in das Korallenriff hinein reichen.

15.02.2019