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Panorama Fahnder setzen nach Mord an Jungen Belohnung aus
Nachrichten Panorama Fahnder setzen nach Mord an Jungen Belohnung aus
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12:40 29.07.2014
Kuscheltiere, Grablichter, ein Fußball und Blumen liegen am Fundort des getöten achtjährigen Jungen. Quelle: Patrick Seeger
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Freiburg

Auf der Suche nach dem Mörder des achtjährigen Armani in Freiburg ist eine Belohnung von 10.000 ausgesetzt worden. Die Staatsanwaltschaft stellte 6000 Euro für Privatpersonen in Aussicht, deren Hinweise zur Ermittlung oder Ergreifung des Täters führen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Von dritter Seite sei zusätzlich eine Belohnung in Höhe von 4000 Euro ausgesetzt worden, hieß es weiter - ohne konkretere Angaben zum Geldgeber.

Zudem startete die Polizei eine weitere Flugblattaktion. Die Beamten verteilten am Dienstag Flyer, mit denen sie über die Belohnung informieren. Darauf stehen unter anderm auch die Fragen, wer den Jungen am Tag seines Verschwindens vor mehr als einer Woche gesehen hat und wer etwas über den Verbleib seines Balles sagen kann. Zudem sind jene Kleidungsstücke zu sehen, die der Achtjährige zuletzt getragen hatte.

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Die Ermittler fanden am Montag dank eines Hinweises einen Ball in der Nähe des Fundorts der Leiche - ob dieser im Zusammenhang mit der Tat steht und überhaupt das Spielzeug des Kindes ist, stand zunächst jedoch nicht fest. Der Ball hatte auf einem Flachdach gelegen.

Ziel der Flugblattaktion sei es, weitere Zeugen und Hinweise zu finden, sagte ein Polizeisprecher. Da alle von der Polizei gesicherten Spuren ausgewertet seien, setze die nach der Tat gebildete Sonderkommission „Bach“ auf die Mithilfe der Bevölkerung.

Ein Spaziergänger hatte die Leiche des Kindes am Montag vergangener Woche in einem Bach in Freiburg gefunden. Am Abend zuvor war der Junge auf einem Spielplatz in der Stadt zuletzt lebend gesehen worden. Bislang fehlt den Ermittlern trotz Hunderter Hinweise eine Spur zu dem Täter. Auch das Motiv ist unklar. Hinweise auf eine Sexualstraftat gibt es den Angaben zufolge zwar nicht, sie wird von der Polizei aber auch nicht ausgeschlossen.

dpa

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