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Panorama Vor Donauunglück mit mehreren Toten soll Kreuzfahrtkapitän bereits Öltanker gerammt haben
Nachrichten Panorama Vor Donauunglück mit mehreren Toten soll Kreuzfahrtkapitän bereits Öltanker gerammt haben
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20:31 06.06.2019
Ungarische und südkoreanische Einsatzkräfte setzten ihre Bemühungen fort, das in neun Meter Tiefe liegenden Wrack der „Hableany“ zu bergen. Quelle: dpa
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Budapest

Der Kapitän eines der zwei am tödlichen Budapester Unglück beteiligten Schiffen ist schon seit Tagen in Haft. Nun werden neue Vorwürfe gegen den 64-jährigen Ukrainer laut. Nach einem „Focus“-Bericht hatten ungarische Medien berichtet, der Mann habe am 1. April nahe der niederländischen Stadt Terneuzen mit einem anderen Schiff der Reederei Viking einen Öltanker gerammt.

Noch keine weiteren Details zu dem Vorgang

Die Staatsanwaltschaft bestätigte laut „Focus“ unter Berufung auf Angaben der europäischen Justizbehörde Eurojust, dass in den Niederlanden gegen den Mann ermittelt werde. Zu dem Vorfall selbst macht sie aber keine Angaben.

Die Zahl der Todesopfer ist auf 17 gesteigen

Derzeit wird in Ungarn gegen den Mann wegen einer Gefährdung des Schiffsverkehrs mit Todesfolge ermittelt. Das Flusskreuzfahrtschiff „Viking Sigyn“ war am Mittwoch vergangener Woche auf der Donau im Stadtzentrum von Budapest mit einem kleineren Ausflugsboot zusammengestoßen. Das kleine Boot mit 33 südkoreanischen Passagieren und zwei Besatzungsmitgliedern an Bord sank innerhalb weniger Sekunden. Nach der Kollision wurden sieben Menschen gerettet, in den Tagen danach nur noch Leichen geborgen. Am Donnerstag wurden nach Angaben der ungarischen Behörden die Leichen von zwei weiteren südkoreanischen Urlaubern identifiziert. Damit ist die Zahl der Todesopfer auf 17 gestiegen. Nach den anderen Vermissten wird weiter gesucht.

Von RND

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