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Panorama Kampf um Sterbehilfe: 27-Jährige dokumentiert bei Instagram ihren langsamen Tod
Nachrichten Panorama Kampf um Sterbehilfe: 27-Jährige dokumentiert bei Instagram ihren langsamen Tod
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21:19 14.11.2018
Eine 27-Jährige Australierin rührt mit ihrer Krankengeschichte, die sie auf Instagram dokumentiert. Quelle: epd/Symbolbild
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Canberra

Es sind brutal ehrliche Fotos, die Holly Warland auf ihrer Instagram-Seite veröffentlicht hat. Die 27-Jährige Doktorandin leidet unter einer seltenen Muskelerkrankung, die sie ans Bett fesselt. Mit ihren Bildern wirbt sie für die Legalisierung der Sterbehilfe.

Die Australierin Warland war elf Jahre alt, als die Gliedergürteldystrophie (LGMD) bei ihr diagnostiziert wurde. Es handelt sich um eine chronische Erkrankung, die dazu führt, dass alle Muskeln des Körpers vom Kinn abwärts allmählich schwächer werden.

Vor zwei Jahren wurden die Symptome stärker. „Jeden Tag begann ich mit Wellen der Übelkeit, einem rasenden Puls, Muskelkater, Hyperventilation und unkontrollierbarem Zittern aufzuwachen. Mein Leben geriet ins Chaos“, schreibt sie auf der Plattform „Bored Panda“. Sie brach ihre Doktorarbeit ab und musste ihren Lehrauftrag an einer Universität aufgeben. Seither kämpft sie für das Recht, sterben zu dürfen.

Auf Instagram fehlte ihr der ehrliche und öffentliche Umgang mit schweren Behinderungen. „Es schien, als würde jede Social-Media-Persönlichkeit mit einer Behinderung in die Kategorie ,inspirierend’ fallen“, schreibt Warland weiter. Also wagte sie selbst den Schritt. Zusammen mit ihrem Partner machte sie Fotos, die die Realität ihres Leidens zeigten und veröffentlichte sie auf ihren Instagram-Account.

In einem Video sagt die Australierin: „Ich bin mit 26 schon ans Bett gefesselt. Ich bin Realist, ich weiß, dass es von hier aus nur bergab geht. Ich will die Wahl haben, wann ich aufhöre zu kämpfen. Und ich will nicht nur die Wahl haben, mein Leben zu beenden, ich will auch, dass es ein guter Tod ist.“

Von RND/mat

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