Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Panorama Landeskriminalamt NRW: Abschiebung von Miri-Clanchef hat Wirkung auf Clan-Szene
Nachrichten Panorama Landeskriminalamt NRW: Abschiebung von Miri-Clanchef hat Wirkung auf Clan-Szene
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:51 08.08.2019
Thomas Jungbluth, Abteilungsleiter "Organisierte Kriminalität" im Landeskriminalamt, spricht zu Journalisten. Die verstärkte Bekämpfung der Clankriminalität mit der Ausweisung eines Clanchefs aus Bremen zeige aus Ermittler-Sicht Wirkung. Quelle: Federico Gambarini
Düsseldorf/Dortmund

Die verstärkte Bekämpfung der Clankriminalität mit der Ausweisung eines Clanchefs aus Bremen zeigt aus Ermittler-Sicht Wirkung. Thomas Jungbluth vom Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen sagte am Donnerstag: “Das hat natürlich eine Wirkung in die Szene, ganz einfach schon deshalb, weil sie zeigt, dass Clans und auch Clanchefs nicht unangreifbar sind.” Vor einem Monat war ein führender Kopf des libanesischen Miri-Clans von Spezialkräften festgenommen und via Berlin in den Libanon geflogen worden.

Die "Welt" hatte zuvor über die jüngsten Effekte der Maßnahmen berichtet. Bei Straßenkontrollen sei neuerdings "ein ausweichendes Verhalten" wahrzunehmen, sagte Jungbluth der Zeitung. "Der ein oder andere Clan" scheine beeindruckt zu sein.

NRW hat Bekämpfung von Clankriminalität zu einem Schwerpunkt gemacht

NRW hat die Bekämpfung der Clankriminalität zu einem Schwerpunkt gemacht. Kontrollen und Razzien seien intensiviert, Behörden wie Zoll und Ausländerämter stark eingebunden worden, sagte der LKA-Experte. “Wir beobachten, dass Clans nicht nur über ganz Deutschland, sondern auch ins Ausland vernetzt sind.” So gebe es Verbindungen zwischen Clans in Nordrhein-Westfalen und Schweden. Zudem gebe es Versuche, Flüchtlinge anzuheuern. “Wir hatten in NRW in diesem Kontext erste Hinweise, die den Handel mit Betäubungsmitteln betreffen.”

Kriminelle Clan-Mitglieder verüben Tausende Gewalt-, Betrugs- und Drogendelikte jedes Jahr - vor allem im Ruhrgebiet, in Berlin, Bremen und Niedersachsen.

RND/dpa

Am dritten Prozesstag im Verfahren gegen den mutmaßlichen Mörder der vor 13 Jahren verschwundenen Georgine ist erstmals die Mutter des vermutlich toten Mädchens im Gericht erschienen - und auf den Tatverdächtigen getroffen. Am Freitag soll sie außerdem vor Gericht befragt werden.

08.08.2019

Der jugendliche Tatverdächtige, der ein Kind vom Londoner Museum Tate Modern geworfen haben soll, muss sich wegen versuchten Mordes ab Februar vor Gericht verantworten. Medienberichten zufolge leidet der mutmaßliche Täter unter psychischen Problemen.

08.08.2019

Überraschung für Badegäste an einem beliebten Strand in der Nähe von Auckland: Dort kamen mit den Wellen auf einmal Dutzende Päckchen Kokain an den Strand. Die Polizei vermutet, dass sie absichtlich ins Wasser gelassen wurden - dann aber einen anderen Weg nahmen als von den Schmugglern geplant.

08.08.2019