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Panorama Massen-Vergiftung: Hunderte Geier und Adler sterben – durch Kontakt mit Chemie an gewilderten Elefanten
Nachrichten Panorama Massen-Vergiftung: Hunderte Geier und Adler sterben – durch Kontakt mit Chemie an gewilderten Elefanten
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14:26 21.06.2019
Elefanten in Botsuana: Lange Zeit lebten die Tiere relativ sicher in dem südafrikanischen Land. Tierschützer berichten aber, dass die Wilderei zugenommen hat. Quelle: imago images / imagebroker
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Gaborone

Grausiger Fund in Botsuana: In einem Nationalpark wurden hunderte tote Geier und Adler gefunden, darunter auch seltene Arten. Wie die Regierung auf ihrer Facebook-Seite mitteilte, wurden die Tiere wohl vergiftet – durch tote Elefanten.

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PRESS RELEASE - VULTURE POISONING AT CT 1 The public is informed that the Department of Wildlife and National Parks...

Gepostet von BWgovernment am Donnerstag, 20. Juni 2019

Man habe die Kadaver von drei gewilderten Elefanten entdeckt, die mit einer giftigen Chemikalie in Berührung kamen, heißt es von offizieller Seite. Die Aasfresser machten sich offensichtlich über die toten Tiere her – und starben. Zuvor hatte bereits das Blog „Bush 24“ von der Massen-Vergiftung berichtet.

Gepostet von bush 24 am Donnerstag, 20. Juni 2019
Gepostet von bush 24 am Donnerstag, 20. Juni 2019
Gepostet von bush 24 am Donnerstag, 20. Juni 2019

Laboruntersuchungen sollen jetzt weitere Aufschlüsse geben. Die Regierung rief die Bevölkerung im betroffenen Gebiet auf, alle Formen von Wildtiersterblichkeit zu melden.

Tierschützer beklagen Anstieg der Wilderei

Botsuana galt lange Zeit als vorbildlich im Kampf gegen Großtierwilderei. Allerdings berichten Tierschützer von einem Anstieg der Wilderei. Die Regierung hatte zuletzt die Jagd auf Elefanten wieder erlaubt. In Botsuana leben rund 135.000 Elefanten – von insgesamt noch 415.000 Tieren in Afrika.

Von RND