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Panorama Trubel um Mette-Marits unehelichen Sohn
Nachrichten Panorama Trubel um Mette-Marits unehelichen Sohn
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20:01 11.12.2018
Kronprinzessin Mette-Marits ältester Sohn ist von London zurück nach Oslo gezogen. Quelle: picture alliance
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Oslo

Unruhige Zeiten für Marius Borg Høiby, den Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit: Der 21-Jährige, der oft fälschlicherweise als Prinz bezeichnet wird, hat seinen Job als Redakteur verloren. Gleichzeitig wird seine Freundin kritisiert – sie hat sich für den amerikanischen „Playboy“ ausgezogen.

Borg Høiby arbeitete bei der britischen Zeitschrift „Tempus Media Limited“, berichtete über Mode und Lifestyle. Nun wurde die Zeitschrift eingestellt – und der junge Mann arbeitslos. In Norwegen war sein Job umstritten: Während er in seiner Heimat versuchte, Medien von Berichten abzuhalten, zeigte sich Borg Høiby im Ausland offener.

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Als das Blatt „Se og Hør“ über seine Beziehung zu Model Juliane Snekkestad berichtete, gab das Kronprinzenpaar eine Pressemitteilung heraus: Ihr Sohn wolle keine mediale Aufmerksamkeit. Drei Wochen später erschien im „Tempus“-Magazin eine High-Society-Reportage mit Bildern vom „Prinzen“. Dabei stammt der 21-Jährige aus einer früheren Beziehung von Mette-Marit und ist weder Prinz noch offizielles Mitglied der Königsfamilie.

Der falsche Prinz und das Playmate

Auch die Beziehung zum Model erregte Aufmerksamkeit. Die 22-Jährige hat sich bereits für den amerikanischen Playboy fotografieren lassen und zeigt sich auf ihrem Instagram-Profil gerne freizügig. Auf dem Cover von des Magazins „Se og Hør“ war ein sexy Foto von ihr zu sehen. „Wir kennen Juliane als hart arbeitende und fleißige Frau“, eine solches Titelbild hätte sie nicht verdient, hieß es daraufhin aus dem Königshaus.

Öffentliches Leben auf Instagram

Das Kronprinzenpaar spricht von einem Eingriff in die Privatsphäre des Paares, was wiederum norwegische Medienvertreter nicht verstehen: Immerhin posten beide regelmäßig Bilder auf Instagram und ließen sich im August von der britischen „Vogue“ einen Tag lang in Oslo begleiten, um die romantischsten Orte in der norwegischen Hauptstadt vorzustellen.

Snekkestad und Borg Høiby lernten sich vor eineinhalb Jahren in den USA kennen. Dort studierte der Norweger kurzzeitig Wirtschaftswissenschaften, sie ist eine Freundin seiner Ex-Freundin Linn Helene Nilsen. Zusammen zogen sie nach Europa, wo er sich als Modedesigner versucht. Er absolvierte unter anderem ein Praktikum beim deutschen Designer Philipp Plein in Mailand, das er abbrach.

Marius Borg Høiby ist zurück in Norwegen

Als einst die Beziehung von Mette-Marit und Prinz Haakon öffentlich wurde, gab es eine ähnliche Diskussion um ihr Privatleben, immerhin hatte Mette-Marit ein ausschweifendes Partyleben vorzuweisen. Auch deshalb, vermuten Adels-Experten, nimmt sie die Freundin ihres Sohnes nun in Schutz. Im vergangenen Jahr habe Juliane Snekkestad auch die Weihnachtstage mit der Kronprinzenfamilie verbracht.

Nun, nach dem Aus von Marius Borg Høiby bei Tempus Media Limited, soll er laut „Se og Hør“ zurück nach Oslo gezogen sein. Ein Plan sei, davon hatte Snekkeberg in dem „Vogue“-Artikel gesprochen, ein gemeinsames Modelabel zu gründen.

Von RND