Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Panorama Keine Antibiotika-Rückstände in Milch gefunden
Nachrichten Panorama Keine Antibiotika-Rückstände in Milch gefunden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:38 28.07.2014
Die betroffenen Betriebe können wieder Milch liefern. In den Proben sind keine Antibiotika-Rückstände gefunden worden. Quelle: dpa (Symbolfoto)
Anzeige
Hannover

„Die Betriebe können die Milch ab sofort wieder an ihre Molkereien liefern“, sagte Ministeriumssprecherin Natascha Manski. Am Wochenende war bekanntgeworden, dass ein niederländischer Futtermittelhersteller auch nach Niedersachsen Futtermittel geliefert haben soll, die mit dem in der EU seit 1995 verbotenen Antibiotikum Furazolidon verunreinigt gewesen sein sollen.

Die Ergebnisse der Futtermitteluntersuchungen liegen im Gegensatz zu den Milchuntersuchungen noch nicht vor. Sie werden frühestens Ende der Woche erwartet. Erst dann wird klar sein, ob die Tiere von den drei Höfen auch wieder geschlachtet und ihr Fleisch verkauft werden darf. Nach dem aktuellen Kenntnisstand wurden neun Unternehmen in Niedersachsen von dem niederländischen Betrieb beliefert, in sechs Fällen handelte es sich um Biogasanlagen.

In Nordrhein-Westfalen war kontaminiertes Futter auf elf Höfen an Schweine verfüttert worden. Die Behörden konnten dort nicht ausschließen, dass das Fleisch von betroffenen Tieren bereits in den Handel gelangte. Die elf betroffenen Betriebe waren bereits Mitte Juli gesperrt worden, inzwischen sind die meisten wieder freigegeben.

dpa

28.07.2014
28.07.2014