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Panorama Nach Dammbruch in Brasilien: Acht Verdächtige freigelassen
Nachrichten Panorama Nach Dammbruch in Brasilien: Acht Verdächtige freigelassen
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22:27 27.02.2019
Nachdem die Dämme eines Rückhaltebeckens der Eisenerzmine Córrego do Feijão gebrochen waren, rollte eine tödliche Schlammlawine über die Anlage. Quelle: dpa/Rodney Costa
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Rio de Janeiro

In Brasilien sind acht nach dem verheerenden Dammbruch an einer Eisenerzmine festgenommene Mitarbeiter des Bergbaukonzerns Vale wieder auf freiem Fuß. Es gebe kein Risiko, dass sie die Ermittlungen der Justiz behindern könnten, entschied der Oberste Gerichtshof Brasiliens laut Medienberichten am Mittwoch. Dies wäre sonst laut Nachrichtenportal Uol ein Grund, die Untersuchungshaft zu verlängern.

Bei dem Dammbruch an der Mine Córrego do Feijão nahe Brumadinho im Bundesstaat Minas Gerais am 25. Januar waren mindestens 180 Menschen ums Leben gekommen, wie die Feuerwehr am Dienstag nach Bergung eines weiteren Opfers bilanzierte. Offiziell führt der Zivilschutz von Minas Gerais in seiner Liste noch 179 bestätigte Tote sowie 131 Vermisste.

Vale-Mitarbeiter saßen seit dem 15. Februar in Untersuchungshaft

Die acht Vale-Mitarbeiter stehen im Verdacht, Verantwortung für den Dammbruch im Südosten des Landes zu tragen. Sie hatten seit dem 15. Februar in Untersuchungshaft gesessen. Rund zwölf Millionen Kubikmeter rötlicher Schlamm ergossen sich damals über Teile der Anlage sowie über Brumadinho und benachbarte Siedlungen. Vale sagte mittlerweile zu, alle Einwohner für den Zeitraum eines Jahres mit monatlichen Zahlungen zu entschädigen und weitere Kosten zu übernehmen.

Von RND/dpa

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