Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Panorama Navi-Irrfahrt: Italiener (81) will nach Rom – und landet in NRW
Nachrichten Panorama Navi-Irrfahrt: Italiener (81) will nach Rom – und landet in NRW
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:31 26.05.2019
Das vom Rentner umgefahrene „Rom“-Ortsschild. Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis
Anzeige
Oberbergischer Kreis

Diese Urlaubsreise wird der Senior so schnell nicht vergessen: Ein in Newcastle wohnender Italiener (81) wollte mit seinem Jaguar vom Nordosten Englands nach Rom fahren – und landete in Nordrhein-Westfalen. Doch damit nicht genug des Unglücks.

Wie die Polizei in Gummersbach mitteilte, gab der Mann die Zieladresse „Rom“ in sein Navigationsgerät ein. Die Verwirrung war groß, als das Navi dann irgendwo in Deutschland angab, er hätte das Ziel erreicht. Auf dem Ortsschild stand zwar Rom, aber irgendwie passte die Umgebung nicht so recht zu seiner Vorstellung des ewigen Rom, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Ursache: Der Rentner hatte bei der Zieleingabe wohl nicht genau genug hingeschaut, das Navi hatte ihn kurzerhand in das oberbergische Rom, den kleinen Namensbruder, gelotst.

Lesen Sie auch: Schüler gestrandet: Ins falsche Norddeich gefahren

Als der 81-Jährige am Freitag um 8.20 Uhr ausstieg, war er wohl so verwirrt, dass er darüber vergaß, die Handbremse zu ziehen – der Jaguar begann auf der abschüssigen Straße zu rollen. Der Senior versuchte noch, den Wagen zu stoppen, das gelang ihm allerdings nicht. Er wurde von der geöffnete Fahrertür erfasst und stürzte. Sein Auto wurde von dem Ortsschild „Rom“ letztlich gestoppt. Ein Rettungswagen brachte den verletzten 81-Jährigen zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Der Jaguar musste abgeschleppt werden.

Von RND/seb

Schlange stehen für einen Augenblick auf dem höchsten Gipfel der Welt: Der Mount Everest zieht auch dieses Jahr Hunderte Bergsteiger an. Manche sterben bei dem Abenteuer. Ist es dort oben zu voll geworden?

26.05.2019

Im äußersten Süden von Patagonien wollte er Geräte zur Klimamessung installieren. Doch das raue Wetter wurde dem deutschen Wissenschaftler zum Verhängnis. Offenbar kenterte er in seinem Kajak bei der Fahrt über den Grey-See – und fiel ins eiskalte Wasser.

26.05.2019

Mutmaßliche Opferfamilien des vielfachen Kindesmissbrauchs in Lügde sehen sich durch Post der nordrhein-westfälischen Opferschutzbeauftragten geoutet. Der Vorgang hat Konsequenzen.

26.05.2019