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Panorama Unis registrieren großes Interesse an Studiengängen
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13:05 22.07.2014
Lehramt-Studenten verfolgen eine Vorlesung "Einführung in die Schulpädagogik" im Audimax der Universität Hildesheim. Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Hannover/Bremen

Den ersten Kontakt zum möglichen Studienort nehmen viele junge Menschen online auf. „Seitdem es die Online-Bewerbungen gibt, haben alle Hochschulen immer sehr hohe Anmeldezahlen“, sagte die Sprecherin der Universität Oldenburg, Corinna Dahm-Brey. Und so gibt es an den Hochschulen und Universitäten in Niedersachsen und Bremen mit Blick auf das kommende Wintersemester ein großes Interesse an ihren Studiengängen.

Rund 19.700 Studieninteressierte haben sich beispielsweise online an der Universität Osnabrück angemeldet, knapp fünf Prozent mehr als im Vorjahr, sagte Sprecher Utz Lederbogen. An der Uni Bremen waren es rund 19.000 junge Menschen. Darunter sind nach Angaben von Universitätssprecher Eberhard Scholz aber auch viele Mehrfachbewerbungen. „Diese Zahl sagt noch überhaupt nichts über das Annahmeverhalten aus“, sagte er.

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Erst nach der Anmeldung werde geprüft, wer zugelassen werden kann. Dabei gehe es nicht nur um die Schulnote. Es werde vielmehr von Fach zu Fach geprüft, wer die Aufnahmekriterien erfülle, etwa was den Nachweis von Praktika, Fremdsprachen oder Mathekenntnissen betreffe.

Die Universität Göttingen hat bislang 23.000 Bewerbungen - ohne Human- und Zahnmedizin - verzeichnet. Ob es mehr oder weniger als im Vorjahr seien, konnte Sprecher Romas Bielke aber nicht sagen.

Im Blick auf die Zahl derjenigen, die dann zum Wintersemester tatsächlich ein Studium aufnehmen, wollten sich Universitätssprecher nicht äußern. Diese Zahlen seien nicht relevant, sagte Elisabeth Hoffmann, Sprecherin der TU Braunschweig. „Es ist mittlerweile so einfach, sich online zu bewerben, das ist für uns keine Kennzahl.“ Mögliche Rekordzahlen könnten etwa mit veränderten Bewerbungsverfahren erklärt werden oder der knappen Bewerbungszeit wegen der späten Sommerferien in Niedersachsen.

Auch die Sprecherin der Uni Hannover, Mechtild Freiin von Münchhausen, sagte, seriöse Aussagen seien derzeit nicht möglich. Die Bewerbung zu den zulassungsbeschränkten Studiengängen seien bis zum 15. Juli möglich gewesen, die Studiengänge ohne Beschränkung seien noch bis zum 30. September offen. Wer von den Bewerbern seinen Studienplatz auch wirklich annehme, sei wegen Mehrfachbewerbungen im Moment nicht zu sagen.

dpa

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