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Panorama Polizei findet toten Säugling in Blumentopf
Nachrichten Panorama Polizei findet toten Säugling in Blumentopf
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07:56 20.02.2019
In diesem Haus in Rostock soll eine Mutter einen toten Säugling in einem Blumentopf versteckt haben. Quelle: Stefan Tretropp
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Rostock

Einen schockierenden Fund hat die Kriminalpolizei in Rostock am Wochenende in einer Plattenbauwohnung im Rostocker Stadtteil Schmarl gemacht. Die Beamten entdeckten bei einer Durchsuchung das Skelett eines Säuglings – in einem Blumentopf versteckt.

Eine dort lebende 27-jährige Frau soll – so der Vorwurf – das Kind in der Wohnung geboren und dort versteckt haben. Harald Nowack, Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft in Rostock, teilte mit, dass die von einer Angehörigen der 27-Jährigen erstattete Anzeige bei der Polizei die Ermittlungen ins Rollen gebracht hat. Die Angehörige hatte laut Nowack Kontakt zum getrennt lebenden Lebensgefährten der Frau.

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Die Kriminalpolizei rückte Samstagabend in der Plattenbauwohnung im Kolumbusring an und durchsuchte diese. Und tatsächlich bestätigte sich die schlimme Vermutung: Die Beamten fanden das Skelett eines Säuglings in einem großen Blumentopf.

Mutter ist derzeit auf freiem Fuß

Am Dienstag – zwei Tage nach dem Fund – fand nach Angaben von Harald Nowack dann die rechtsmedizinische Untersuchung der menschlichen Überreste statt. „Diese verlief eindeutig, es handelte sich zweifelsfrei um das Skelett eines Säuglings“, erklärte Nowack gegenüber der Ostsee-Zeitung.

Die betroffene 27-Jährige wandte sich zwischenzeitlich an einen Anwalt, der gegenüber der Polizei erklärte, dass die Frau derzeit keine Angaben machen werde. Sie befindet sich aktuell auf freiem Fuß.

Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauern gegenwärtig an. „Es gibt keine Anhaltspunkte für ein vorsätzliches Tötungsdelikt“, sagte Harald Nowack. Unklar ist derzeit, ob das Kind nach der Geburt gelebt hat oder bereits tot war. Ebenso wenig könne laut Nowack derzeit das Geschlecht des Säuglings bestimmt werden. Eine DNA-Untersuchung, die mehrere Wochen andauern wird, soll Aufschluss darüber bringen.

Von Stefan Tretropp/RND/OZ

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