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Panorama Rentner fährt 17 Kilometer auf A 7 in falsche Richtung
Nachrichten Panorama Rentner fährt 17 Kilometer auf A 7 in falsche Richtung
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07:44 14.09.2009
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Ein sogenannter Geisterfahrer hat in der Nacht zum Montag die Polizei in Niedersachsen beschäftigt. Ein 77-jährige Senior aus Norddeutschland war auf der Autobahn 7 auf der falschen Spur unterwegs, wie die Polizeidirektion Hildesheim am Morgen mitteilte. Die Autobahnpolizei hatte zuvor nach mehreren Hinweisen vom anderen Autofahrern die komplette Autobahn in Richtung Norden gesperrt und das Fahrzeug so zum Anhalten gezwungen.

Nach Polizeiangaben stellte es sich später beim Befragen des Falschfahrers heraus, dass er bereits von seiner Familie als vermisst gemeldet worden war. Der Rentner gab an, dass er eine Bekannte in Braunschweig besuchen wollte. Als er deren Wohnanschrift nicht finden konnte, wollte er zurück nach Hause und an der Anschlußstelle Hildesheim auf die Autobahn fahren. Hier fuhr er dann in die falsche Richtung und legte fast 17 Kilometer im Gegenverkehr zurück bis er im Bereich des Salzgitter-Dreiecks schließlich angehalten werden konnte.

„Es ist nur glücklichen Umständen zu verdanken, dass es nicht zu einem schweren Unfall kam, da der Rentner unter anderem auch eine Baustelle mit verengter Fahrbahn passierte“, sagte ein Polizeisprecher. Der 77-Jährige wurde seiner Familie übergeben, sein Führerschein allerdings blieb bei der Polizei.

lni