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Panorama Schülerin (18) dreht Pornos: Bericht in Schülerzeitung lässt Gemüter hochkochen
Nachrichten Panorama Schülerin (18) dreht Pornos: Bericht in Schülerzeitung lässt Gemüter hochkochen
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10:53 07.05.2019
Logo der kanadischen Erotik-Videoplattform „Pornhub“. Quelle: picture alliance / Geisler-Foto
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Stockton

Der Artikel in einer Schülerzeitung im kalifornischen Stockton lässt die Gemüter hochkochen. Die einen wollen die Lehrerin feuern, die erlaubt hatte, dass die Geschichte überhaupt veröffentlicht wurde. Für die anderen ist es ein Sieg der Pressefreiheit. Hintergrund der Kontroverse: Der Artikel handelt von einer Highschool-Schülerin, die in der Pornobranche arbeitet.

Die Zeitung „The Bruins Voice“ der Bear Creek Highschool hatte Caitlin Fink interviewt. Die Zwölftklässlerin schildert, wie sie von zuhause ausgezogen und sich selbst ihren Lebensunterhalt verdienen muss. Dem Sender CBS13 erklärte Fink dazu: „Ich wollte mit Missverständnissen aufräumen, die Leute über Sexfilm-Darsteller haben.“

Lehrerin fürchtete Zensur durch die Schulbehörde

Als die Schulbehörde von dem Insider-Bericht über die Sexfilmbranche erfuhr, verlangten sie, dass ihr der Artikel vor der Veröffentlichung vorgelegt wird. Offizieller Grund: „Wir wollen sichergehen, dass keine obszönen Sachen geschrieben und die Pornoindustrie verherrlicht wird.“ Das lehnt Englisch-Lehrerin Kathi Duffel, die die Schulzeitungsredaktion beaufsichtigt, ab. Als unerlaubte Zensur. Gegen die Proteste ihrer Bosse kam der Artikel heraus, nachdem Duffel sich von einem unabhängigen Rechtsanwalt bestätigen ließ, dass inhaltlich keine Obszönitäten vorkamen.

Der Aufruhr in ihrer Heimatstadt ist für Fink ein doppelter Gewinn. Die 18-Jährige: „Ich konnte meine Seite darstellen. Normalerweise sehen die Leute hier meinen Job als Tabuthema und wollen nie drüber reden. Jetzt wissen sie, dass auch wir in der Sexfilmbranche Menschen sind, die Gefühle, Ziele und Motivationen haben.“ Hinzu kommt, dass das Interesse an ihren Fotos (sie verkauft pornografische Fotos von sich auf ihrer Webseite und über Tinder) sich verzehnfacht und sie einen lukrativen Vertrag mit der Online-Pornoseite „Pornhub“ für Filme abgeschlossen hat. Fink: „Ich bin erwachsen und mache das, was ich will. Ich starte jetzt voll durch und nehme alles mit.“

Von RND

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