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Panorama So süß: Elefantenbaby im Leipziger Zoo geboren
Nachrichten Panorama So süß: Elefantenbaby im Leipziger Zoo geboren
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20:19 27.01.2019
Süße 108 Kilo: Das Elefantenbaby im Leipziger Zoo. Quelle: Zoo Leipzig/dpa
Leipzig

Elefantenkuh Hoa hat am späten Freitagabend im Leipziger Zoo ein männliches Elefantenkalb zur Welt gebracht. Stolze 108 Kilo wiegt der Kleine, ein mittleres, und damit völlig normales Gewicht, so die Pfleger. Während sich die Anzeichen für die bevorstehende Geburt immer weiter verstärkt hatten, ging die Geburt selbst innerhalb weniger Minuten vonstatten. Vier Pfleger waren anwesend und halfen der Elefantenkuh. Hoa wurde zur Sicherheit angekettet, damit sie das Neugeborene nicht aus Versehen zertrampelte.

Im Beisein der Pfleger und in unmittelbarer Nachbarschaft zu den beiden Elefantenkühen Rani und Don Chung wurde der kleine Elefantenbulle um 21.22 Uhr im Elefantentempel Ganesha Mandir geboren. „Wir freuen uns alle sehr. Mit der gelungenen Geburt haben wir aber nur den ersten Schritt geschafft, die entscheidende Prägungsphase beginnt jetzt erst“, sagt Zoodirektor Jörg Junhold.

Elefantendame kümmert sich bisher um den Nachwuchs

Der kleine Bulle hat bereits einige Male bei seiner Mutter getrunken. Die Elefantendame steht dem Kleinen bisher wohlwollend gegenüber, kümmert sich auch um das Jungtier. „Wir sind vorsichtig optimistisch, geben den beiden aber weiter Zeit, sich aneinander zu gewöhnen“, schreibt der Zoo auf seiner Facebookseite.

Hoa und ihr Jungtier haben die ersten beiden Nächte gut verbracht. Der kleine Bulle trinkt inzwischen regelmäßig und...

Gepostet von Zoo Leipzig am Sonntag, 27. Januar 2019

Erster Nachwuchs von Hoa ist im Zoo Leipzig gestorben

„Nach den zurückliegenden Dramen um Hoas Nachwuchs, der nicht überlebte, hoffen wir, dass dieses Mal die Aufzucht gelingt. Gegenwärtig sieht es gut aus, das Kalb hat bereits bei Hoa getrunken. Dennoch wissen wir, dass mit dem Aufbau der Bindung und der Akzeptanz des Jungtieres durch Hoa noch eine schwierige Phase vor uns liegt.“

Im Laufe der Nacht konnten sich Mutter und Jungtier von der Geburt zu erholen und sich langsam aneinander gewöhnen. Mit Hilfe der Pfleger wurde das Jungtier vorsichtig an Hoa herangeführt, um die ersten Trinkversuche zu unterstützen. Dieser Prozess wird in den kommenden Tagen fortgesetzt. „Wir sind extrem froh, wie die Geburt und die ersten Stunden verlaufen sind, sind uns aber auch der Schwere der kommenden Schritte bewusst“, sagte Gerd Nötzold, der Seniorkurator des Zoos. „Wir werden nun alles tun, damit Hoa das Jungtier akzeptiert, es regelmäßig trinken lässt und sich eine gefestigte Mutter-Kind-Bindung entwickelt.“

Das Elefantenhaus bleibt zunächst bis auf Weiteres geschlossen, damit sich die Mutter-Kind-Bindung in Ruhe aufbauen kann. So lange dürfen auch keine Fotos des kleinen Bullen gemacht werden.

Von RND/gap

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