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13:47 16.07.2013
Foto: Christiane Reckter vom TÜV Rheinland demonstriert in einem Testbecken des TÜV mit einem Babydummy die Gefahren von aufblasbaren Wasserspielzeugen.
Christiane Reckter vom TÜV Rheinland demonstriert in einem Testbecken des TÜV mit einem Babydummy die Gefahren von aufblasbaren Wasserspielzeugen. Quelle: dpa
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Für viele Kinder gehören sie zum perfekten Strandurlaub - doch beim Kauf von Luftmatratzen, aufblasbaren Schwimmtieren und Schwimmsitzen ist Vorsicht geboten. Viele Produkte sind gefährlich, hat der TÜV Rheinland herausgefunden. Doch woran erkennen Käufer schlechte Artikel? - Der Preis: "Bei 1-Euro-Produkten würde ich sagen: Günstig ist schlecht", sagt TÜV-Expertin Christiane Reckter. Doch teuer muss es auch nicht unbedingt sein: Gute Schwimmsitze zum Beispiel sind laut TÜV schon zwischen 10 und 15 Euro zu haben.

  • Das Aussehen: Sind Kinderschwimmsitze wie buntes Wasserspielzeug gestaltet, sollten Käufer besser die Finger davon lassen. Zudem müssen die Sitze mit Benutzungs- und Sicherheitshinweisen gekennzeichnet sein und die Anforderungen der Normenreihe EN 13138-1 und EN 13138-3 erfüllen. Das muss auch so auf der Verpackung und dem Produkt stehen
  • Das Gefühl: Qualität lässt sich laut Reckter meist schon an der Folienstärke erkennen. Die Faustregel ist einfach: Je dicker, desto besser.
  • Die Gebrauchsanweisung: Wenn es in der Gebrauchsanweisung oder bei den Warnhinweisen Druckfehler gibt, hat das dazugehörende Produkt meist auch ein Sicherheitsproblem.
  • Der Verkäufer: Besser schon in Deutschland kaufen, am besten bei großen Handelsketten, die über eine Qualitätssicherung verfügen. In Shops am Strand gekaufte Produkte waren im TÜV-Test oft schlechter.
  • Die Herkunft: Made in China heißt nicht unbedingt schlecht. 75 Prozent aller Produkte werden laut TÜV Rheinland in China gefertigt. Dabei gebe es auch gute und sichere Produkte.
  • Der Geruch: Keine Kunststoffprodukte kaufen, die extrem stark und unangenehm riechen. Ein solcher Geruch kann ein Hinweis auf nicht erlaubte Inhaltsstoffe sein.

dpa

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