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Panorama Papageieneltern picken eingesperrte Küken frei
Nachrichten Panorama Papageieneltern picken eingesperrte Küken frei
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19:50 17.06.2016
Freigepickt: Ohne die hartnäckige Arbeit ihrer Eltern, wären diese beiden Papageienküken und ihre beiden Geschwister wohl hinter der Hausfassade erstickt. Quelle: Heike Haas/dpa
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Düsseldorf

Ihr Schicksal erregte die Gemüter: Ein Papageiennest mit mehreren Küken ist in der Außenwand eines Düsseldorfer Wohnhauses mit Bauschaum versiegelt worden. Behörden und die Bevölkerung wähnten die Küken jämmerlich erstickt. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Tierquälerei ein, wie eine Polizeisprecherin am Freitag verschiedene Medienberichte bestätigte. Hinter der Maßnahme soll der Hausverwalter stecken. Bestätigt ist das nicht.

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Doch während das Tierdrama im Internet, von Medien und Behörden heiß diskutiert wurde, die Tierschutzorganisation Peta hat zudem Strafanzeige erstattet, wollten sich die Papageien-Eltern mit dem Schicksal ihrer Kleinen nicht abfinden: Zwei Tage lang pickten und hackten die freilebenden Halsbandsittiche unablässig an der Fassade herum, bis sie wieder einen Zugang zum Nest hatten: Bald darauf reckten kleine Papageien-Küken hungrig aber lebend ihre Köpfe aus dem Loch. "Papageil" jubelte eine Boulevard-Zeitung.

Die Düsseldorfer Feuerwehr zeigte sich über den Ausgang des tierischen Dramas hocherfreut, aber auch kleinlaut: Zwar sei sie von einer Anwohnerin alarmiert worden, habe aber keine Hoffnung für die Vögel gesehen: "Diese Einschätzung war offensichtlich falsch – das tut uns sehr leid."

RND/dpa/caro

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