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Panorama Tödlicher Flugzeugabsturz in Hildesheim
Nachrichten Panorama Tödlicher Flugzeugabsturz in Hildesheim
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15:09 14.09.2011
Das Wrack ist komplett verbrannt, deshalb war zunächst unklar, wie viele Menschen in dem Flugzeug saßen. Quelle: Chris Gossmann
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Hildesheim

Beim Absturz eines zweimotorigen Flugzeugs ist in Hildesheim am Dienstagabend ein Mensch ums Leben gekommen. Die Maschine war gegen 19.40 Uhr vom Hildesheimer Flugplatz gestartet. Der dortige Flugleiter hatte beobachtet, dass das Flugzeug nicht besonders gut Höhe gewinnen konnte.

Nach Angaben des Sprechers der Hildesheimer Polizei, Claus Kubik, hatten Zeugen auch stotternde Geräusche aus den Motoren gehört. Über dem Hildesheimer Hafen, der direkt am Flugplatz liegt, habe der Pilot versucht, eine Linkskurve zu fliegen. "Vielleicht waren ihm Probleme aufgefallen und er wollte zum Platz zurück", meinte Kubik.

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Unmittelbar danach stürzte die Maschine auf ein Firmengelände, auf dem Kompostabfälle verarbeitet werden. Weitere Insassen waren nach Polizeiangaben nicht an Bord. Der Pilot wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Nach Angaben der "Hildesheimer Allgemeine Zeitung" handelt es sich bei dem Toten um einen 43-jährigen Geschäftsführer. Er hatte beruflich in Hildesheim zu tun und wollte nach Hause fliegen.

Anwohner hatten eine schwarze Rauchwolke gesehen, und die Polizei alarmiert. Das Wrack ist komplett verbrannt, deshalb war zunächst unklar, wie viele Menschen in dem Flugzeug saßen. Auch der Flugzeugtyp und das Ziel der Maschine konnten zunächst nicht ermittelt werden. Möglicherweise gehört das Flugzeig einer in Augsburg ansässigen Flugschule. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig haben noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen.

Matthias Klein/dpa

Dieser Artikel wurde aktualisiert.