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Panorama Unwetter sorgt für 120 Flugausfälle am Frankfurter Flughafen
Nachrichten Panorama Unwetter sorgt für 120 Flugausfälle am Frankfurter Flughafen
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16:46 03.06.2019
Dunkle Wolken über dem Frankfurter Flughafen. Quelle: Boris Roessler/dpa
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Frankfurt

Ein heftiges Gewitter hat am Montagnachmittag den Betrieb am Frankfurter Flughafen weitgehend lahmgelegt. So musste die Bodenabfertigung am Frankfurter Flughafen zeitweise eingestellt werden, wie Christian Engel, Sprecher der Fraport AG, Betreiber des Frankfurter Flughafens, gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) erklärt. „Die Abfertigung hat kurz vor 15 Uhr zeitweise geruht. Das heißt, dass beispielsweise kein Gepäck verladen werden konnte. Aktuell ruht sie wieder, weil hier gerade wieder eine kleine Gewitterzelle herüberzieht“, so der Pressesprecher.

Die Störung im Betriebsablauf hat auch zu Flugausfällen geführt: 120 Flügen wurden am Montagnachmittag laut Flughafenbetreiber gestrichen. Wie viele Flüge Verspätungen durch die Störungen im Betrieb hat, konnte der Pressesprecher nicht mitteilen – dies sei Aufgabe der einzelnen Fluglinien. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden könne, sei laut einer Pressesprecherin noch unklar. Neben heftigem Regen zuckten auch Blitze über den Himmel am Flughafen.

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Zahlreiche Verzögerungen am Frankfurter Flughafen

Auf der Internetseite des Airports wurden die Fluggäste gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor Abflug am Check-in-Schalter einzufinden. Wegen des Gewitters wurde mindestens eine Lufthansa-Maschine aus Moskau zum Leipziger Flughafen umgeleitet.

Nutzer bei Twitter zeigen Videos vom Gewitter in Frankfurt. So zeigt ein Video, wie es in Neu-Isenburg, die Stadt liegt in unmittelbarer Nähe des Flughafens, gehagelt hat.

Ab 16 Uhr erwartete der Flughafenbetreiber eine Entspannung der Wetterlage. „Unser Kenntnisstand ist, dass das Wetter sich jetzt langsam beruhigen soll.“ Generell seien durch das Unwetter weniger Starts und Landungen möglich – die Entscheidung dazu treffe die Deutsche Flugsicherung.

Von RND/goe/dpa