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Panorama Flixbus kippt auf der A9 um – Neun Insassen noch in Lebensgefahr
Nachrichten Panorama Flixbus kippt auf der A9 um – Neun Insassen noch in Lebensgefahr
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13:17 20.05.2019
Ein Fernbus des Unternehmens Flixbus kippte bei der Fahrt um. Rettungskräfte sind im Einsatz und sperrten die Autobahn komplett. Quelle: Frank Schmidt
Günthersdorf

Am Sonntagnachmittag ist eine Person bei einem Busunglück auf der A9 bei Leipzig verstorben. Das bestätigte ein Sprecher der Autobahnpolizei der LVZ auf Nachfrage. Der Bus war mit 74 Fahrgästen und einem Fahrer von Berlin nach München unterwegs und kam gerade von einem Zwischenstopp aus Leipzig.

Gegen 17.30 Uhr kam der Fernbus aus unbekannten Gründen in der Nähe des Autobahnparkplatzes von der Fahrbahn ab. Er fuhr eine Böschung hinauf und kippte um. Sämtliche Insassen des Reisebusses hätten mehr oder minder schwere Verletzungen davongetragen, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei in Weißenfels. Der Bus des Unternehmens Flixbus war am frühen Abend auf der A9 in Richtung München verunglückt und anschließend auf der Seite liegen geblieben.

Sekundenschlaf als Ursache für Unfall vermutet

Zur Unfallursache gibt es bisher keine gesicherten Erkenntnisse. „Es wurden vor Ort zahlreiche Spuren gesichert, die jetzt ausgewertet werden“, sagte Diener. An Spekulationen zur Unfallursache wollte sich die Behördensprecherin nicht beteiligen. „Solange der schwer verletzte Busfahrer nicht ansprechbar ist und vernommen werden kann, ist alles reine Mutmaßung. Jetzt geht erst einmal die Gesundheit vor.“

Zur Vermutung, dass Sekundenschlaf die Ursache für den Unfall sein könnte, verwies ein Flixbus-Sprecher auf die ermittelnden Behörden. An Spekulationen zur Unfallursache werde man sich nicht beteiligen. Das Unternehmen versicherte, dass die Sicherheit der Fahrgäste und Fahrer oberste Priorität habe. „Dies schlägt sich beispielsweise auch in der Gestaltung der Fahrpläne und der damit verbundenen Planung der Lenk- und Ruhezeiten auf den einzelnen Verbindungen nieder. Denn alle Fahrpläne sind selbstverständlich anhand dieser rechtlich geregelten Vorgaben geplant“, heißt es in einer Stellungnahme. Flixbus und Behörden kontrollierten dies regelmäßig bei den Partnern, ob „die Fahrer ausgeruht hinter dem Steuer sitzen“. Dabei greife man auf GPS-Tracking zurück.

Flixbus bestätigt den Unfall

Zahlreiche Rettungskräfte fuhren die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Verfügbare Ärzte wurden über Notruf aufgefordert sich in den Krankenhäusern zu melden. Außerdem waren mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz. Andere Autos wurden nicht in den Unfall verwickelt. Die A9 war am Sonntagabend in beide Richtungen komplett gesperrt.

„Der Bus war im Auftrag von Flixbus planmäßig zwischen Berlin und München unterwegs“, bestätigte das Reiseunternehmen. „Unser Mitgefühl gilt den betroffenen Fahrgästen und Busfahrern sowie deren Familien und Freunden.“

Die Polizei hat aktuell auch eine Hotline für Angehörige eingerichtet: (0345) 22 41 56 8.

Von RND/thiko/dpa

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