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Panorama Wetterdienst rechnet noch einmal mit bis zu zwei Metern Neuschnee
Nachrichten Panorama Wetterdienst rechnet noch einmal mit bis zu zwei Metern Neuschnee
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18:33 14.01.2019
Einsatzkräfte schaufeln den Schnee von einem Dach in Elisabethszell in Bayern. Quelle: Armin Weigel/dpa
Hannover

Ab Dienstagnachmittag ist vorerst Schluss mit dem Dauerschneefall – die Lage in den Alpen bleibt aber angespannt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet bis dahin noch mit weiteren starken Schneefällen in den Alpen. Im Allgäu und Teilen des Berchtesgadener Lands erwarte er Neuschneehöhen von bis zu 200 Zentimetern, sagte der Leiter der Regionalen Wetterberatung München des DWD, Guido Wolz, am Montag. Danach soll allerdings das Tauwetter einsetzen.

Milde Temperaturen ab Mittwoch

Am Mittwoch rechnen die Experten vom DWD in ganz Bayern mit milderen Temperaturen. Im Alpenvorland zeige sich teilweise sogar die Sonne. Trotzdem bleibe die Lawinengefahr in den Bergen groß. Der Schnee wird bei milden Temperaturen schwerer – das ist vor allem bei Schneemassen auf Dächern problematisch. Bereits am Donnerstag zieht der Prognose zufolge aber das nächste Tiefdruckgebiet über Bayern und bringt kühlere Luft mit sich. Die Glatteisgefahr steigt dann bei überfrierender Nässe erneut an.

Im Rest Deutschlands wird es stürmisch

Auch im Rest von Deutschland bleibt es winterlich kalt: Am Dienstag und Mittwoch kann es vereinzelt zu Schneeschauern kommen, die tagsüber in Regen übergehen. Die Glatteisgefahr ist vor allem in den Morgenstunden groß. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 6 und 8 Grad Celsius. Es bleibt zudem sehr windig: Vor allem an der See und im Bergland kann es weiterhin zu Sturmböen kommen.

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In der Nacht zum Donnerstag zieht in der Nordwesthälfte Regen auf, im höheren Bergland kommt dieser als Schnee herunter. In der Südosthälfte bleibt es meist trocken. Während an der Nordsee noch Temperaturen von 5 Grad über Null erreicht werden, braucht es im Südosten bei -4 Grad Celsius dann warme Handschuhe. Zum Wochenende soll es wieder in ganz Deutschland eisig kalt werden.

Kommt nach dem Schnee das Hochwasser?

Aber was kommt nach den Schneemassen? Regen und Tauwetter haben seit Sonntag bereits zu einem kurzen Hochwasser in vielen Flüssen Baden-Württembergs geführt. Bereits am Montag gingen die Wasserstände aber mit Ausnahme von Neckar und Rhein wieder zurück. An einigen Orten wurden Straßen überschwemmt. „Die Hochwasserwelle fließt jetzt ab, sagte der Leiter der Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg, Manfred Bremicker. Winter mit großen Schneemengen in den Alpen und im Schwarzwald haben nach Bremickers Angaben immer das Potenzial für Hochwasser. Konkrete Vorhersagen seien aber nur kurzfristig möglich.

Von RND/dpa

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