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Panorama Suchschiff ortet Wrackteile von EgyptAir-Maschine
Nachrichten Panorama Suchschiff ortet Wrackteile von EgyptAir-Maschine
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06:15 16.06.2016
Ein ägyptisches Schiff auf der Suche nach dem Wrack Quelle: Egyptian Defence Ministry
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Kairo

Knapp einen Monat nach dem Absturz des Egyptair-Passagierflugzeugs im Mittelmeer hat ein Spezialschiff im Mittelmeer mehrere Stellen mit Wrackteilen gefunden. Der zuständigen ägyptischen Untersuchungskommission seien auch erste Bildaufnahmen übermittelt worden, teilten die Ermittler am Mittwochabend in Kairo mit. Es werde eine Karte der Wrackteile erstellt.

Anfang Juni war bereits bestätigt worden, dass Signale eines Flugschreibers empfangen worden waren. Ein Spezialschiff sollte bei der Bergung der Flugschreiber helfen. Die "John Lethbridge" ist mit spezieller Technik - unter anderem Sonar - ausgestattet und kann für die Suche in bis zu 6000 Metern Tiefe eingesetzt werden. Mit Hilfe des Schiffs wurden nun auch die Wrackteile lokalisiert.

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Blackbox sendet nur noch wenige Tage

Der Airbus A320 war am 19. Mai mit 66 Personen an Bord auf dem Weg von Paris nach Kairo über dem östlichen Mittelmeer abgestürzt. Die Ursache für das MS804-Unglück ist nach wie vor unklar. Die Behörden erhoffen sich durch die Daten der Blackboxes Aufschluss über die Absturzursache. Zuletzt hatte es geheißen, dass an Bord des Flugzeuges unmittelbar vor dem Absturz ein Rauchalarm ausgelöst wurde.

Informationen, es gebe Hinweise auf eine Explosion an Bord, wurden als Spekulation zurückgewiesen. Die Untersuchungskommission hatte erklärt, dass sie davon ausgeht, dass der Flugdatenschreiber und Stimmenrekorder noch bis zum 24. Juni Signale senden würden. Die Bergung der Flugschreiber könnte sich schwierig gestalten: Der Meeresboden in dem mehr als 74 Quadratkilometer großen Suchgebiet ist an manchen Stellen bis zu 3000 Meter tief, wie es zuletzt aus Ermittlerkreisen geheißen hatte. Aus der Untersuchungskommission hieß es, auf jeden Fall solle bis Ende Juni ein Bericht zum Absturz vorgelegt werden, auch wenn die Flugschreiber bis dahin nicht gefunden seien.

dpa/RND/zys