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Panorama Zweiter Schweinegrippe-Todesfall in Niedersachsen
Nachrichten Panorama Zweiter Schweinegrippe-Todesfall in Niedersachsen
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19:53 20.11.2009
Quelle: ddp
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Das Landesgesundheitsamt habe den Nachweis über das Virus jetzt bestätigt. Die Patientin war in einem längeren Urlaub in der Ukraine. Bei ihrer Rückkehr am Montag vor einer Woche suchte sie ihren Hausarzt auf. Die Patientin habe dem Vernehmen nach unter Vorerkrankungen gelitten.

Erst am Montag war in Osnabrück eine 52 Jahre alte Frau an den Folgen der Grippe-Infektion gestorben. Auch sie hatte unter Vorerkrankungen gelitten und war vor einer knappen Woche stationär in einer Klinik aufgenommen worden. Nach diesem ersten Todesfall in Niedersachsen sah das Gesundheitsministerium in Hannover aber keinen Anlass für übertriebene Besorgnis. „An der Gefährdungseinschätzung hat sich nichts geändert“, sagte ein Ministeriumssprecher am Dienstag. Angesichts der Impfstoff-Knappheit bleibe es bei der Linie, zuerst Risikogruppen zu impfen.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) äußerte sich nach Bekanntwerden des weiteren Falles erneut betroffen: „Jeder einzelne Fall ist tragisch“. Es gelte umso mehr, mit einer Impfung besonders die Menschen zu schützen, die im Falle einer Erkrankung möglicherweise ernsthafte Komplikationen zu befürchten haben. Dazu gehörten Menschen mit chronischen Erkrankungen und Personal in Krankenhäusern sowie Pflegeheimen.

Niedersachsen sei mit der Notfallreserve von antiviralen Medikamenten und der Impfstrategie gut gewappnet, sagte die Ministerin. Man müsse die Gefahren der Schweinegrippe aber immer noch an den Gefahren der normalen Influenza messen. Auf die herkömmliche Grippe gehen in normalen Jahren bundesweit bis zu 10.000 Todesfälle zurück.

In Niedersachsen sind nach Angaben des Landesgesundheitsamtes rund 9000 Menschen infiziert worden. Allein seit dem 6. November wurden der Behörde mehr als 3900 Fälle übermittelt. Nach wie vor häuften sich die Fälle in Kindergärten und Schulen. Am häufigsten sind die Infektionen in der Region Hannover aufgetreten, am seltensten im Landkreis Wittmund.

Jüngster prominenter Fall ist der Fußballprofi Sofian Chahed von Hannover 96. Der tunesische Nationalspieler war nach Angaben von 96-Sprecher Andreas Kuhnt aber mit dem Team von Hannover länger nicht in Kontakt.

lni

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