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Deutschland / Welt 100 Zivilisten kommen im Bombenhagel um
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10:55 22.02.2018
Ost-Ghuta ist vollständig von Regierungstruppen eingeschlossen. Wegen der Blockade mangelt es akut an Lebensmitteln und medizinischer Versorgung. Quelle: dpa
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Damaskus

Bei den heftigen Angriffen auf das syrische Rebellengebiet Ost-Ghuta nahe Damaskus sind am Montag Aktivisten zufolge mindestens 100 Zivilisten getötet worden. Dabei handele es sich um die höchste Opferzahl an nur einem Tag seit drei Jahren, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag mit. Unter den Toten seien mehr als 20 Kinder und 15 Frauen. Flugzeuge und Hubschrauber hätten Dutzende Angriffe auf Ost-Ghuta geflogen. Das Gebiet sei zudem mit Artillerie beschossen worden.

Die Region Ost-Ghuta gehört in dem Bürgerkriegsland zu den letzten Gebieten, die noch unter Kontrolle von Rebellen stehen. Ost-Ghuta ist seit Monaten von Regierungstruppen eingeschlossen. Rund 400 000 Menschen sind dort wegen der Blockade fast vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Helfer berichten von einer dramatischen humanitären Lage. Es fehle an Nahrung und medizinischer Versorgung.

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Die Hilfsorganisation UOSSM teilte mit, fünf Krankenhäuser in Ost-Ghuta seien gezielt bombardiert worden und außer Betrieb. „Dies könnte einer der schlimmsten Angriffe in der syrischen Geschichte sein“, erklärte UOSSM-Geschäftsführer Zedoun Al Zoubi. „Zivilisten systematisch anzugreifen und zu töten ist ein Kriegsverbrechen.“

Von dpa/RND