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Deutschland / Welt AfD-Bundesparteitag wird Ende November in Braunschweig stattfinden
Nachrichten Politik Deutschland / Welt AfD-Bundesparteitag wird Ende November in Braunschweig stattfinden
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14:21 12.08.2019
Seit 2017 stehen Alexander Gauland und Jörg Meuthen an der Spitze der AfD. In Braunschweig wird ein neuer Vorstand gewählt.
Braunschweig/Berlin

In der Volkswagenhalle in Braunschweig kommt die AfD am 30. November/1. Dezember zum Bundesparteitag zusammen. Das bestätigte eine Sprecherin der städtischen Stadthallen-Betriebsgesellschaft dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Sie verwies darauf, dass die Gesellschaft als kommunales Unternehmen verpflichtet sei, an alle Interessenten zu vermieten. Der Namenssponsor Volkswagen reagierte noch nicht auf die Nutzung der Halle durch die Partei.

Auf den Tag genau zwei Jahre nach dem turbulenten Parteitag von Hannover soll am ersten Adventswochenende wieder turnusmäßig ein neuer Parteivorstand gewählt werden. Erwartet wird, dass sich Parteichef Jörg Meuthen wieder zur Wahl stellt, obwohl er zuletzt die Unterstützung des radikalen “Flügels” verloren hat.

Wird sich Gauland aus der Parteiführung zurückziehen?

Ob Partei-Senior Alexander Gauland (78) erneut antritt, ist fraglich. Viele Beobachter gehen davon aus, dass Gauland sich auf die Führung der Bundestagsfraktion konzentrieren will und sich aus der Parteispitze zurückzieht.

Ostdeutsche AfD-Vertreter fordern, einen Vertreter aus ihren mitgliederschwachen, aber bei Wahlen erfolgreichen Ländern an die Spitze der Gesamtpartei zu setzen. Dabei fällt immer wieder der Name Tino Chrupalla. Der Malermeister aus der Lausitz ist direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Görlitz. Er kann sowohl mit den radikalen als auch den eher bürgerlichen Kräften in der Partei und wird von den Bundestags-Fraktionschefs Gauland und Alice Weidel unterstützt.

Vor zwei Jahren in Hannover hatte überraschend die bis dahin völlig unbekannte Doris von Sayn-Wittgenstein gegen den Berliner Landesvorsitzenden Georg Pazderski um den zweiten Parteichef-Posten kandidiert. Ihr fehlte nur eine Stimme zum Sieg. Nach einem Patt trat dann Gauland an. Gegen Sayn-Wittgenstein läuft ein Parteiausschlussverfahren. Sie soll einen rechtsextremen Verein unterstützt haben.

Lesen Sie auch: Meuthens Sturz geplant - ein Leak verschärft den Machtkampf in der AfD

Von Jan Sternberg/RND

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