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Deutschland / Welt Blutbad in Islamabad
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22:32 09.04.2014
In Islamabad sind bei einem Anschlag 24 Menschen getötet worden. Quelle: T. Mughal
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Islamabad

Der Sprengsatz sei in einer Obstkiste versteckt gewesen. Einige Verletzte schwebten noch in Lebensgefahr, hieß es aus Krankenhäusern. Die pakistanischen Taliban (TTP) wiesen jede Verantwortung für die Tat zurück.

„Unsere Männer haben das nicht getan“, teilte TTP-Sprecher Shahidullah Shahid mit. „Wir verurteilen es. Zivile Opfer sind bedauerlich.“ Die TTP werde sich an die von ihr bis zum heutigen Donnerstag verlängerte Waffenruhe halten.

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Der Anschlag ist der zweite in der pakistanischen Hauptstadt, seit die TTP Anfang vergangenen Monats eine Waffenruhe verkündeten. Premierminister Nawaz Sharif bemüht sich seit 2013 um Friedensgespräche mit den Extremisten.

Innenminister Nisar Ali Khan besuchte den verwüsteten Markt und kündigte an, die Täter würden zur Rechenschaft gezogen. Zu dem Anschlag kam es am frühen Morgen, als sich rund 2000 Menschen auf dem Gemüse- und Obstmarkt aufhielten. Der Anschlag war der schwerste in Islamabad seit einem Angriff auf das dortige Marriott-Hotel im September 2008. Damals waren 40 Menschen getötet und mehr als 250 verletzt worden. Zu diesem Anschlag hatte sich eine Terrorgruppe mit Verbindungen zum Al-Qaida-Netz bekannt.

dpa

09.04.2014
09.04.2014