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Deutschland / Welt Horst Seehofer bereut manche Bierzelt-Rede
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Horst Seehofer bereut manche Bierzelt-Rede
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16:38 15.05.2019
Der damalige CSU-Parteivorsitzende und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer prostet 2015 nach seiner Rede beim Politischen Aschermittwoch der CSU mit einem Bierkrug den Zuhörern zu. Quelle: Peter Kneffel/dpa
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Berlin

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hadert mit mancher Bierzelt-Rede in seinem Leben. „Es gibt Bierfeste, wo die Leute einfach wollen, dass man über andere herfällt“, sagte Seehofer der „Zeit“.

Als Beispiel nannte der frühere CSU-Chef den Starkbier-Anstich in München. Auch er habe Menschen vorgeführt. „Aber ich bin dann nie zufrieden nach Hause gefahren.“

Bedauern über Angriff auf Guido Westerwelle

Besondres bedauere er im Nachhinein einen verbalen Angriff auf den damaligen Außenminister und FDP-Politiker Guido Westerwelle beim politischen Aschermittwoch. Da habe er gesagt: „Habt keine Angst, das ist kein Tsunami, das ist nur eine Westerwelle.“

Er habe sich bei dieser Aussage nicht gut gefühlt, sagte Seehofer dem Blatt. „Und als er dann später schwer krank wurde, habe ich besonders mit mir gehadert.“ Guido Westerwelle starb im Jahr 2016 an Leukämie.

Dass Seehofer den Spruch bedauerte, erfuhr Westerwelle nie. Er habe ihn nicht mehr rechtzeitig getroffen, sagte Seehofer. „Es ist ja oft so im Leben, dass Sie zu spät kommen.“

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Von RND/dpa

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