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Deutschland / Welt Die Wikileaks-Dokumente und Quellen im Internet
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16:30 29.11.2010
Bundeskanzlerin Angela Merkel werden „Teflon“-Eigenschaften bescheinigt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel werden „Teflon“-Eigenschaften bescheinigt. Quelle: dpa
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Das deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hat einen eigenen Bereich „Die Botschaftsdepeschen“ unter http://www.spiegel.de/thema/botschaftsberichte_2010/ eingerichtet.

Das Angebot der britischen Tageszeitung „The Guardian“ ist unter http://www.guardian.co.uk/world/the-us-embassy-cables zu erreichen. Die New York Times veröffentlicht unter http://www.nytimes.com/interactive/world/statessecrets.html .

Man kann aber die Depeschen aber auch direkt bei Wikileaks anschauen: http://cablegate.wikileaks.org/index.html

Hier besteht auch die Möglichkeit, die Mitteilungen nach Absender oder Kategorien zu sortieren, etwa die Mitteilungen, die sich mit Deutschland beschäftigen: http://cablegate.wikileaks.org/tag/GM_0.html

In dieser Depesche wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als „ANGELA „TEFLON“ MERKEL“ bezeichnet:
http://cablegate.wikileaks.org/cable/2009/09/09BERLIN1106.html

Im Dossier mit dem Titel „GERMANY’S NEXT FOREIGN MINISTER?“ setzt sich die US-Botschaft intensiv mit dem FDP-Politiker Guido Westerwelle auseinander.

In der Depesche „GERMANY/AFGHANISTAN: IS THE CSU THE WEAKEST LINK“ vergleicht die Botschaft die Positionen verschiedener CSU-Politiker.

Im Netz kann man auch Hinweise auf die mögliche Quelle von Wikileaks finden. Das US-Magazin Wired hat das Protokoll der Chats zwischen dem US-Soldaten Bradley Manning und dem ehemaligen Hacker Adrian Lamo veröffentlicht. Der Text legt nahe, das Manning als Sicherheitsspezialist im Irak die Depeschen illegal aus dem US-Geheimnetz SIPRNet kopiert hat.

dpa

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