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Deutschland / Welt Herausforderer klagt gegen Mugabe-Sieg
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18:44 09.08.2013
Hatte seinen Wahlsieg bereits vor der offiziellen Ergebnisbekanntgabe verkündet: Robert Mugabe. Quelle: dpa
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Harare

„Die Wahl muss für null und nichtig erklärt und gemäß der Verfassung eine Neuwahl binnen 90 Tagen angesetzt werden“, sagte MDC-Sprecher Douglas Mwonzora. Die Wahlanfechtung wird mit 15 Punkten begründet - darunter Bestechung.

Präsident Robert Mugabe (89), der sein Land seit 1980 autoritär regiert, hatte bei der Wahl am 31. Juli 61 Prozent der Stimmen erhalten. Tsvangirai, sein wichtigster Herausforderer, bekam 34 Prozent. Auch die USA, Deutschland und die UN hatten sich skeptisch über die Rechtmäßigkeit der Wahl geäußert. Südafrika und andere afrikanische Staaten dagegen erkannten den Sieg Mugabes an.

Etwa 305 000 Bürger waren nach Angaben der Wahlkommission in den Wahllokalen abgewiesen worden. Etwa 206 000 Wähler hätten „Wahlassistenz“ im Wahllokal in Anspruch genommen. Diese Hilfe ist für behinderte oder bildungsschwache Menschen gedacht, die Schwierigkeiten bei einer ordnungsgemäßen Stimmabgabe haben. Insgesamt waren 3,5 der 6,4 Millionen Stimmberechtigten zur Wahl gegangen. Bürgerrechtsorganisationen hatten schon vor der Wahl bemängelt, dass sich bis zu eine Million vor allem junge Menschen in den Städten nicht in den offiziellen Wählerlisten wiederfinden würden.

dpa

Snowden, Syrien, Schwulenrechte: Diskussionsstoff hätten die USA und Russland reichlich. Doch beim Treffen der Minister beider Staaten ist fraglich, welche Themen überhaupt auf den Tisch kommen werden.

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Beim Verkauf des Großburgwedeler Wohnhauses von Altbundespräsident Christian Wulff und seiner Ex-Frau Bettina ist offenbar ein ordentlicher Gewinn entstanden. Der Nachrichtendienst 
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Conrad von Meding 09.08.2013