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Deutschland / Welt Ivanka Trump und Macrons kalte Schulter
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13:54 30.06.2019
Familienausflug: Ivanka Trump und ihr Vater in Osaka. Quelle: imago images
Osaka/Berlin

Jeder Partygast kennt das: Man steht mit Freunden und Nachbarn zusammen und will gerade die wirklich wichtigen Fragen des Universums besprechen – da kommt irgendeine rücksichtslose Person hinzu und mischt sich ungefragt ins Gespräch.

Auf dem G20-Gipfel im japanischen Osaka übernahm Präsidenten-Tochter Ivanka Trump genau diese Rolle. So legt es zumindest ein kurzes Video nahe, das der französische Präsidentenpalast veröffentlichte.

Ivanka sprengt Gespräch von May, Lagarde und Macron

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Kanadas Premier Justin Trudeau und die britische Premierministerin Theresa May parlieren angeregt mit Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds. Da kommt Ivanka Trump im rosa Outfit hinzu und will mitreden.

Und allein der Seitenblick von Lagarde zeigt, wer hier wirklich Stil hat.

Fairerweise muss man sagen, dass Ivanka auf dem Gipfel durchaus eine inhaltliche Rolle ausfüllte. Sie setzte sich für die Stärkung der wirtschaftlichen Stellung von Frauen ein. Die Beteiligung von Frauen an der Wirtschaft sei nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.

G20: Das war die Rolle von Ivanka auf dem Gipfel

Auch wirtschaftlich und verteidigungspolitisch sei dies eine kluge Vorgehensweise, sagte Ivanka Trump am Samstag im Beisein der Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten. Untersuchungen zeigten, dass Staaten mit einer höheren Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt weniger wahrscheinlich zu militärischer Gewalt griffen, um internationale Konflikte zu lösen.

Die globale Wirtschaftsleistung könne zudem Schätzungen zufolge bis 2025 um 12 bis 28 Billionen Dollar zulegen, wenn Frauen in den Arbeitsmarkt integriert würden, sagte Ivanka Trump. Die von Trump unterstützte Initiative ist die Globale Entwicklungs- und Wohlstandsinitiative für Frauen (Women’s Global Development and Prosperity Initiative).

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Von RND/jps/dpa

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