Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Deutschland / Welt Joe Biden zu Rivale Trump: “Sie werden mich nicht zerstören”
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Joe Biden zu Rivale Trump: “Sie werden mich nicht zerstören”
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:05 06.10.2019
Joe Biden, ehemaliger US-Vizepräsident und demokratische Präsidentschaftskandidat. Quelle: Ringo H.W. Chiu/FR170512 AP/dpa
Anzeige
Washington

Der von US-Präsident Donald Trump heftig kritisierte demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden will sich nicht weiter in die Defensive drängen lassen. "Sie werden mich nicht zerstören, und Sie werden meine Familie nicht zerstören", schrieb er am Samstag auf Twitter und richtete sich dabei an Trump und jene, "die seinen Machtmissbrauch unterstützen".

Bei der Präsidentschaftswahl im November 2020 werde er Trump wie eine Trommel schlagen. Joe Biden bewirbt sich um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten für die Wahl 2020.

Trump hatte nicht nur den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Telefonat Ende Juli zu Ermittlungen gegen Biden und dessen Sohn Hunter ermuntert, sondern am Donnerstag auch China. Die Demokraten sehen darin Bemühungen von Trump, die Wahl 2020 mit Hilfe einer ausländischen Regierung zu gewinnen. Wegen der Ukraine-Affäre haben sie Vorbereitungen für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump eingeleitet.

Biden wirft Trump Amtsmissbrauch vor

Trump beschuldigt Biden, sich als US-Vizepräsident um die Entlassung des ukrainischen Generalstaatsanwalts bemüht zu haben, um seinen Sohn Hunter vor der Justiz zu schützen. Hunter Biden war damals bei einem ukrainischen Gaskonzern beschäftigt gegen den zeitweise ermittelt worden war. Joe Biden weist die Vorwürfe als grundlos und politisch motiviert zurück.

Lesen Sie auch: Trump gegen Biden: SMS-Nachrichten belasten US-Präsident

In einem Beitrag in der "Washington Post" schrieb Biden, offenbar würden stündlich weitere Beweise enthüllt, die belegten, dass Trump die Macht der Präsidentschaft missbrauche "und völlig ungeeignet ist, Präsident zu sein". "Genug ist genug." Er nutze das höchste Amt des Staates, um seine persönlichen politischen Interessen anstelle des nationalen Interesses zu vertreten.

Lesen Sie auch: Trump sinniert über Festnahme von US-Demokrat

Die jüngste Verletzung der Rechtsstaatlichkeit, als Trump offen China aufgefordert habe, sich in die US-Wahlen einzumischen, sei empörend, schrieb Biden weiter. Hierdurch werde offenbart, dass Trump die Präsidentschaft für eine Freikarte halte, "alles zu tun, was er möchte, ohne Rechenschaftspflicht". Er verstehe nicht die immense Verantwortung, die von einem Präsidenten gefordert werde. "Er sieht nur die Macht - und wie sie nur einer Person zugute kommen kann: Donald Trump."

RND/dpa

Korruption und Armut sind im Irak weit verbreitet, in der Politik tut sich nichts. Deshalb demonstrieren dieser Tage tausende Iraker. Während rund 100 Menschen bei den blutigen Protesten gestorben sind, gerät die Regierung zunehmend unter Druck.

06.10.2019

Im sächsischen Zwickau wurde ein Gedenkbaum für das erste NSU-Opfer Enver Simsek umgesägt. Für die Ombudsfrau der Bundesregierung, Barbara John, ist das ein Indiz. Es zeige, dass rechtsterroristische Netzwerke weiter existierten.

06.10.2019

Nach monatelanger Funkstille haben die USA und Nordkorea wieder miteinander verhandelt. Doch die beiden Seiten sind sich anscheinend nicht nähergekommen. Kritiker warnen, Machthaber Kim spiele nur auf Zeit.

06.10.2019