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Deutschland / Welt Nach der zweiten Zitter-Attacke: Angela Merkel spricht über ihre Gesundheit
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17:13 29.06.2019
Angela Merkel am Ende des G20-Gipfels in Osaka Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa
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Osaka

Kanzlerin Angela Merkel hat nach ihren beiden Zitterattacken der vergangenen Wochen beteuert, dass es ihr gut gehe. „Ich bin überzeugt, so wie diese Reaktion aufgetreten ist, so wird sie auch wieder vergehen“, sagte Merkel am Samstag am Rande des G20-Gipfels vor Journalisten in japanischen Osaka auf die Frage, ob sie aufklären könne, was hinter den Zittervorfällen stecke und ob sie deswegen einen Arzt konsultiert habe.

Sie könne die Frage verstehen, sagte Merkel daraufhin. „Ich habe aber nichts Besonderes zu berichten. Sondern mir geht es gut.“

Die Kanzlerin hatte am Donnerstag kurz vor ihrer Abreise nach Japan bei einem öffentlichen Auftritt in Berlin den zweiten heftigen Zitteranfall innerhalb weniger Tage erlitten.

Im Video: Angela Merkel hat erneut Zitter-Attacke

Während der Ernennung von Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zitterte sie am ganzen Körper. Als sie sich anschließend wieder bewegte, endete der Anfall.

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Was passiert, wenn Merkel ausfällt?

Regierungskreise spekulierten anschließend über eine psychologische Ursache des erneuten Zitteranfalls, wie die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Stuttgarter Nachrichten“ am Freitag berichteten. Demnach sei es kein gesundheitliches Problem, sondern Kopfsache. „Die Erinnerung an den Vorfall in der letzten Woche führte zu der Situation heute, also ein psychologisch-verarbeitender Prozess,“ zitieren die Zeitungen eine unbekannte Quelle aus dem Umfeld Merkels.

Erster Zitter-Anfall bei Selenskyj-Besuch

Am Dienstag voriger Woche hatte Merkel bei einem Empfang des neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ebenfalls erheblich gezittert. Merkel erklärte später, sie habe an dem heißen Tag zu wenig getrunken.

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Baerbock entschuldigt sich für Äußerung über Merkels Gesundheit

Von RND/dpa

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