Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Deutschland / Welt Obama fordert härteren Kampf gegen den IS
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Obama fordert härteren Kampf gegen den IS
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:29 29.01.2016
US-Präsident Barack Obama hat einen verstärkten Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gefordert. Quelle: dpa
Anzeige
Washington

Wie das Weiße Haus am Donnerstag mitteilte, erörterte Obama bei einer Besprechung mit seinen nationalen Sicherheitsrat die Intensivierung des Vorgehens, um den IS zu schwächen und zu vernichten.

Verteidigungsminister Ashton Carter erklärte am Donnerstag, die USA würden sich weiterhin absolut darauf konzentrieren, der Terrormiliz eine dauerhafte Niederlage beizubringen. In Libyen versuche der IS seinen "Fußabdruck" zu verfestigen. Er schaffe Trainingslager für seine Anhänger. Die Terrormiliz begrüße ausländische Kämpfer, wie sie es zuvor in Syrien und im Irak getan habe. Überdies versuche sie die Wirtschaft in ihren Griff zu bekommen und Steuern zu erheben. Die USA wollten nicht, dass sich die Lage dort so entwickle wie in Syrien und im Irak.

Anzeige

"Militärische Optionen" gegen IS in Lybien?

Am Mittwoch hatte Pentagonsprecher Peter Cook erklärt, angesichts der Bedrohung des Bürgerkriegslands Libyen durch die Terrormiliz prüften die USA "militärische Optionen und eine Vielzahl anderer Optionen" dort.

In Libyen herrscht nach dem Sturz von Langzeitherrscher Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 Bürgerkrieg. Zahlreiche bewaffnete Gruppen bekämpfen sich gegeneinander. Zwei konkurrierende Regierungen beanspruchen die Führung des Landes für sich - die international anerkannte Regierung im ostlibyschen Tobruk und das von Islamisten dominierte in Tripolis. Das Chaos in Libyen nutzen vor allem die Dschihadisten der IS-Terrormiliz aus, die einen zentralen Küstenstreifen in Libyen kontrollieren. Zuletzt hatte der IS Anschläge mit vielen Toten in dem Land für sich beansprucht und versucht, große Ölhäfen in seine Gewalt zu bringen.

dpa

Deutschland / Welt Kompromiss der Koalitionsspitzen - Einigung bei Asylpaket II
28.01.2016
28.01.2016