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Deutschland / Welt Ostdeutsche deutlich unzufriedener mit Demokratie als Westdeutsche
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12:28 05.06.2019
Fahnen wehen auf dem Reichstag in Berlin Quelle: Theresa Kottas-Heldenberg/dpa/ZB
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Berlin

In Ostdeutschland sind fast doppelt so viele Menschen unzufrieden mit der Demokratie wie in Westdeutschland. Während in einer Umfrage der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung 15 Prozent der Westdeutschen Unmut über die Demokratie äußerten, waren es 28 Prozent der Ostdeutschen, wie die Düsseldorfer „Rheinische Post“ (Mittwoch) berichtete. Bundesweit will demnach aber nur eine kleine Minderheit von vier Prozent der Bevölkerung die Demokratie in Deutschland abschaffen.

Vertrauen in Bundestag niedrig

Allerdings beantworten dem Bericht zufolge auch nur 37 Prozent der Befragten in der repräsentativen Umfrage die Frage, wie zufrieden sie mit dem Funktionieren der Demokratie in Deutschland sind, mit „sehr“ oder „ziemlich“. Die Zufriedenheit schwanke stark je nach Parteiensympathie, hieß es. Die größte Zufriedenheit gibt es demnach mit 53 Prozent bei Anhängern der Unionsparteien. Bei Grünen-Sympathisanten sind es 47, bei der SPD 45 und bei der FDP 39 Prozent. Geringere Zufriedenheit gibt es bei Sympathisanten der Linkspartei mit 19 Prozent und die geringsten Werte bei AfD-Anhängern mit neun Prozent. Mit 61 Prozent sind der Umfrage zufolge auch die meisten AfD-Anhänger unzufrieden mit der Demokratie.

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Weitgehend einig seien sich West- und Ostdeutsche in ihrem Vertrauen in die Institutionen, hieß es. Das höchste Vertrauen genießt demnach die Polizei mit 86 Prozent im Westen und 72 Prozent im Osten, das geringste der Bundestag mit 47 Prozent im Westen und 32 Prozent im Osten. Dazwischen liegen die Gerichte mit 47 und 32 Prozent.

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Von epd/RND