Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Deutschland / Welt Piraten überfallen deutsches Schiff und töten Seemann
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Piraten überfallen deutsches Schiff und töten Seemann
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:37 25.11.2009
Anzeige

Bei dem Toten handelt es sich um den ersten Ingenieur der „Cancale Star“, wie ein Sprecher der deutschen Reederei Chemikalien Seetransporte am Dienstag sagte. Vier weitere Besatzungsmitglieder wurden verletzt.

Die laut ihrer Internetseite in Hamburg ansässige Reederei Chemikalien Seetransporte erklärte, der 230 Meter lange Öltanker sei am frühen Dienstagmorgen vor der Küste von Benin angegriffen worden. Der Sprecher des Unternehmens sagte, die Besatzung setze sich aus 13 Philippinern, vier Russen, fünf Ukrainern und zwei Letten zusammen. Er korrigierte damit Angaben des Marinechefs von Benin, Maxime Ahoyo, wonach auch Litauer an Bord der „Cancale Star“ gewesen seien.

Laut Ahoyo fährt das Schiff unter liberischer Flagge. Demnach wurde der Seemann während einer Auseinandersetzung mit den Piraten erschossen. Nach Angaben von Rettungskräften wurden vier weitere Besatzungsmitglieder verletzt.

Der lettische Kapitän des Tankers sagte, rund ein halbes Dutzend Piraten habe sich seinem Schiff in einem Schnellboot genähert, sei an Bord gekommen und habe ihn dann ezwungen, das Bargeld aus dem Safe des Schiffes herauszugeben. Der Kapitän machte keine Angaben zu der Höhe der erbeuteten Summe. Demnach flohen die Angreifer, mussten jedoch einen der Piraten an Bord des Schiffes zurücklassen, der von der Besatzung der „Cancale Star“ überwältigt worden war. Der offenbar aus Nigeria stammende Pirat wurde demnach der Polizei von Benin übergeben.

afp

Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat auf seiner Nahostreise Israels Siedlungen nur indirekt kritisiert, den Iran dafür umso deutlicher – und er zeigt Verständnis für die Not der Palästinenser.

24.11.2009

Fünf Jahre nach dem holprigen Start der Hartz-IV-Reform droht den neu gegründeten Jobcentern bereits wieder der Rückbau: Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Kommunen, bislang in bundesweit 346 Arbeitsgemeinschaften (Argen) vereint, sollen bei der Betreuung der Arbeitslosengeld-II-Empfänger wieder getrennte Wege gehen.

Gabi Stief 24.11.2009

Trotz spürbarer konjunktureller Aufhellungen sehen die Vorsitzenden von CDU und SPD weiterhin große Risiken in der wirtschaftlichen Entwicklung. Beide äußerten sich am Dienstag in Berlin beim Arbeitgebertag 2009 – und ernteten von den Wirtschaftsvertretern viel Beifall.

Michael Grüter 24.11.2009