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Deutschland / Welt Putin ist kein Fan vom Hype um Greta Thunberg
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21:35 02.10.2019
Der russische Präsident Wladimir Putin mag den Hype um Greta Thunberg nicht. Und auch die Vorwürfe an Donald Trump in der Ukraine-Affäre sieht er gelassen. Quelle: Alexei Nikolsky/Pool Sputnik Kre
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Moskau

Der russische Präsident Wladimir Putin kann die Euphorie für die Klimaaktivistin Greta Thunberg nicht nachvollziehen. "Ich bin sicher, dass Greta ein gutmütiges und sehr ehrliches Mädchen ist", sagte der Kremlchef am Mittwoch bei der Energiewoche in Moskau. Erwachsene sollten jedoch nach seiner Auffassung alles dafür tun, um Kinder und Jugendliche nicht in extreme Situationen zu bringen. Sie müssen sie vor übermäßigen Emotionen schützen, die die Persönlichkeit zerstören können."

Es sei aber sehr gut, wenn Jugendliche auf akute Probleme aufmerksam machten, sagte Putin. "Sie müssen auf jeden Fall unterstützt werden. Aber wenn jemand Kinder und Jugendliche zu seinem Interesse missbraucht, kann das nur verurteilt werden", meinte der Kremlchef, ohne jemandem beim Namen zu nennen. Niemand habe der 16-Jährigen erklärt, dass die moderne Welt komplex und vielfältig sei.

Die Aktivistin und Initiatorin der Fridays for Future-Bewegung hatte in der vergangenen Woche mit ihrem Appell vor Dutzenden Staats- und Regierungschefs beim UN-Klimagipfel in New York für Aufsehen gesorgt.

Mehr lesen: Damit Hater sich abreagieren können: Comedian startet Greta-Hotline

Putin sieht nichts Belastendes für Trump in Ukraine-Affäre

Auch zur Ukraine-Affäre um Donald Trump hat er sich geäußert. "Ich sehe überhaupt nichts Kompromittierendes in dem, was wir bislang wissen", sagte Putin am Mittwoch bei einer Konferenz in Moskau. Mit der Mitschrift des Telefonats zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj versuchten die Demokraten lediglich, Trump mit allen Mitteln anzugreifen.

Die Demokraten im Repräsentantenhaus bereiten ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump vor. Ihre Vorwürfe stützen sich vor allem auf ein Telefonat von Ende Juli, in dem der US-Präsident seinen ukrainischen Amtskollegen zu Ermittlungen ermunterte, die Trumps Rivalen Joe Biden schaden könnten.

Putin selbst habe kein Problem damit, wenn Mitschriften seiner Gespräche mit Trump veröffentlicht werden sollten. "Ich weiß, dass auch meine Unterhaltungen jederzeit veröffentlicht werden könnten. Das habe ich immer im Hinterkopf", sagte Putin. Bei dem Treffen mit Trump in Helsinki im vergangenen Sommer sei nichts besprochen worden, was den US-Präsidenten unter Druck setzen könnte. "Wenn jemand also etwas wissen will, nur zu - veröffentlicht es. Wir sind nicht dagegen."

RND/dpa

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