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Deutschland / Welt Rechtsextremistisches Netzwerk in der Bundeswehr
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14:16 04.05.2017
Bundeswehrsoldaten während der Grundausbildung. Quelle: dpa
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Hannover


Nach Erkenntnissen des RedaktionsNetzwerks Deutschland, RND, geht das Ministerium derzeit von einer Gruppe von bis zu fünf Personen aus. Entsprechende Informationen sollen die Obleute des Verteidigungsausschusses im Bundestag vom Ministerium im Rahmen einer umfangreichen Informationssammlung erhalten. Gleichzeitig wurde für 20 Uhr an diesem Dienstag eine Obleute-Unterrichtung durch die Ministeriumsspitze einberufen. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat zudem eine für Mittwoch angesetzte gut zweitägige Reise in die USA mit Stationen in New York und Washington abgesagt, um die weitere Aufklärung im Fall des rechtsextremistisch gesinnten und terrorverdächtigten Oberleutnants Franco A. zu koordinieren.

Ein Blick in die Stube von Franco A. im französischen Illkirch. Das Material, das dem RND vorliegt, zeigt unter anderem das Gehäuse eines Sturmgewehrs vom Typ G 36 mit eingeritztem Hakenkreuz und ein Wand-Graffiti mit „H…H“. Hier gibt es die Bilder.

Das berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland, RND, unter Berufung auf hochrangige Verteidigungspolitiker. Zudem erhielten die Verteidigungs-Obleute der Fraktionen im Bundestag weiteres Material über Verstöße von Vorgesetzten und Betreuern des Franco A., der bereits 2014 im Rahmen seiner ersten Masterarbeit mit rechtsextremistischen Gedankengut aufgefallen war. Das Fazit der Experten von Ursula von der Leyen: Der Militärische Abschirmdienst MAD hätte „zwingend“ über den Verdacht gegen Franco A. unterrichtet werden müssen. Außerdem seien die Untersuchungsexperten auf weitere Fakten, insbesondere auch anhand von Fotos, im Zusammenhang mit den bereits bekannten Missständen bei der Ausbildung gestoßen.

Von RND/Dieter Wonka

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