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Deutschland / Welt Steinbach als Präsidentin des Vertriebenen-Bundes wiedergewählt
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14:36 23.10.2010
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Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, ist am Samstag in ihrem Amt bestätigt worden. Die CDU-Politikerin erhielt auf der Bundesversammlung des BdV in Berlin 95,2 Prozent der Stimmen, wie ein Sprecher sagte. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Die 67-jährige Steinbach steht seit 1998 an der Spitze des Vertriebenen-Bundes. In ihrer Rede warnte sie davor, das Leid deutscher Vertreibungsopfer des Zweiten Weltkriegs zu relativieren und forderte die Bundesregierung auf, ein Gesetz zur Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter voranzutreiben.

Steinbach war in der CDU zuletzt wegen Äußerungen zur Rolle Polens im Zweiten Weltkrieg in die Kritik geraten. Infolge des Streits erklärte sie im September ihren Verzicht auf eine Kandidatur für den CDU-Parteivorstand; sie ist aber weiterhin menschenrechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion.

afp/dpa

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